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SV Bayer ist für den Pokal vorbereitet

Lokalsport: SV Bayer ist für den Pokal vorbereitet
Krefeld. Wasserball: Nach 2013 richtet der SV Bayer Uerdingen erneut das "Final-Four"-Turnier in der heimischen Traglufthalle aus. Die Gastgeber sind sowohl bei den Damen als auch bei den Herren mit ihren Mannschaften im Halbfinale vertreten. Von Frank Langen

Der SV Bayer Uerdingen ist für das kommende Pfingstwochenende bestens vorbereitet. Von Samstag bis Sonntag ermitteln die Wasserballer bei den Frauen und Männern den deutschen Pokalsieger in der Traglufthalle am Waldsee. Den Rheinstädtern kommt dabei zugute, dass sie schon vor drei Jahren das "Final Four"-Turnier ausgetragen hatten. "Wir haben die Aufgabenliste von 2013 übernommen und mit unseren Erfahrungswerten daraus verbessert", sagt Bayers Manager Rainer Hoppe, dessen ehrenamtliches Team für die Organisation mit 50 Helfen breit aufgestellt ist. Die stattliche Anzahl ist auch von Nöten, denn es Bedarf schon eines Kraftaktes, um die Logistik für Betreuung, Catering und die anschließende Party nach den Finalspielen zu stemmen.

Aus sportlicher Sicht hat Bayer zwei heiße Eisen im Feuer. Für die Frauen des SV Bayer Uerdingen kann es nach den Erfolgen der beiden letzten Jahre in der Meisterschaft und im Pokal nur heißen das dritte Double in Folge zu holen. Auch in dieser Saison ist das Team um Trainerin Pia Schledorn bisher ungeschlagen und steigt deswegen sowohl am Samstag als auch bei den Play-off Spielen in der Meisterschaft eine Woche als klarer Favorit ins Becken. Entsprechend freut sich das gesamte Team auf das kommende Pokalwochenende in der vereinseigenen Traglufthalle und der stimmungsvollen Unterstützung der eigenen Fans während der Spiele. Der Auftaktgegner am Samstag um 15.30 Uhr ist kein geringerer als der Rekordmeister SV BW Bochum. Dies wird sicherlich kein leichtes Spiel werden, insbesondere da die Bochumerinnen am Ende der Rückrunde in der Meisterschaft nochmal einen richtigen Leistungsschub bekommen und sich für die Play-off Spiele qualifiziert haben. Das erste Halbfinale um 14 Uhr bestreiten allerdings vorher der SC Chemnitz und der SV Nikar Heidelberg, auch bei diesem Spiel dürfte es eng zugehen. Die Gewinner aus diesen Spielen stehen sich dann im Finale am Sonntag um 15 Uhr gegenüber.

Anders sieht es dagegen für die Bayer-Männer aus, die gestern Abend noch im Einsatz waren und gegen den SSV Esslingen im Kampf um den Einzug ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaft kämpften (siehe Bericht unten). Der 17:8-Sieg dürfte noch für einen weiteren Motivationsschub sorgen. Die Uerdinger durften sich im Vorfeld auf jeden Fall erst einmal über das Losglück freuen, das ihnen den OSC Potsdam am Samstag um 17.30 Uhr als Halbfinalgegner beschert hat. Im zweiten Spiel treffen nämlich anschließend der Titelverteidiger WF Spandau und der ASC Duisburg aufeinander, was eigentlich schon ein vorweggenommenes Finale ist. Der OSC hat in den Qualifikationsspielen zur Hauptgruppe A den SSV Plauen bezwungen und wird in der kommenden Saison in der A-Gruppe erneut Gegner für Bayer sein. Die Chance in das Endspiel einzuziehen ist sehr groß. Sollte der positive Schwung vom erfolgreichen Spiel gestern Abend gegen Esslingen mit ins Pfingstwochenende genommen werden, dann ist vielleicht noch mehr drin. Doch zunächst einmal steht da Potsdam im Weg vor der bayer-Trainer Kai Küpper gehörigen Respekt hat. "Das ist eine junge und starke Mannschaft mit guten Spielanlagen. Die sind nicht umsonst souverän Meister in der B-Gruppe geworden. Ich sehe die auf gleicher Höhe mit uns", sagt Küpper. Ein Vorteil, den Bayer in die Waagschale werfen kann, ist neben dem Spielrhythmus durch das Donnerstagspiel auch die Erfahrung der eigenen Spieler.

Quelle: RP
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