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SV Bayer und SVK 72 wollen Serie drehen

Lokalsport: SV Bayer und SVK 72 wollen Serie drehen
Im ersten Aufeinandertreffen gegen die SG Neukölln Berlin unterlag die Mannschaft um SVK-Kapitän Yannik Zilken deutlich mit 3:12. Am kommenden Wochenende soll der Heimvorteil dazu genutzt werden, um in der "best-of-five"-Serie mit 2:1 in Führung zu gehen. FOTO: Thomas lammertz
Bundesliga. Wasserball: Am Samstag und Sonntag gehen die Ausscheidungsspielen für die Play-off-Plätze fünf bis acht mit zwei Heimspielen für beide Vereine weiter. Uerdingen unterlag im ersten Duell gegen Wedding, die SVK gegen Neukölln. Von Frank Langen

Wenn für den SV Bayer Uerdingen und der SV Krefeld 72 am kommenden Wochenende die Spiele zwei und drei der Play-off Ausscheidungsspiele stattfinden, dann stehen beide Mannschaften in der Pflicht. So möchte Bayer zu Hause die 5:6-Niederlage beim SC Wedding am Samstag um 16.30 Uhr und Sonntag um 11.30 Uhr ebenso wettmachen, wie auch die SVK 72, die nach dem 3:12 in Neukölln im Bockumer Badezentrum am Samstag um 20 Uhr und am Sonntag um 18 Uhr die "best-of-five"-Serie zu seinen Gunsten drehen will.

In Uerdingen ging es in dieser Woche beim Training konzentriert an die Arbeit, mit dem Ziel nochmals intensiv an den Angriffsvariationen und dem Überzahlspiel zu arbeiten. "Mit der Defensivleistung war ich in Berlin eigentlich einverstanden. Am heimischen Waldsee müssen wir aber unsere Qualität gepaart mit großem Engagement und Willen in die Waagschale werfen, um die Serie in unsere Richtung zu drehen", sagt Bayer-Trainer Kai Küpper. Da dürfte es auch von Vorteil sein, dass Küpper bis auf den langzeitverletzten Sven Rößing mit seiner Mannschaft in Bestbesetzung antreten kann.

Bei der SVK saß die Enttäuschung über die bisher schlechteste Saisonleistung sehr tief und war auch spürbar, gleichzeitig wird aber wieder nach vorne geschaut und auf die eigene Stärke und dem Heimvorteil vertraut. "Im gesamten Verlauf der Saison haben wir pro Spiel um die sieben Tore erzielt, gegen Neukölln nur drei. Das genügt nicht unserem Anspruch und ist definitiv zu wenig. Wir müssen uns viel mehr Chancen erarbeiten. Es gilt jetzt als Team zusammen zu stehen und die passende Antwort am Wochenende zu liefern", übt SVK-Center Jan-Willem Slaghuis Selbstkritik. Die Spieler der SVK wissen was sie können, denn das haben sie im Saisonverlauf oft genug bewiesen. Allerdings muss dazu auch der Kopf mitspielen. Und da erst ein Spiel gespielt wurde, ist also noch alles drin. Vielleicht hilft es ja auch, dass sich das Krankenlager etwas gelichtet hat. Fabian Packenius ist zwar noch immer außer Gefecht, dafür kann aber Lukas Stöffges wieder in Wettkampfgeschehen im Wasser mit eingreifen und vielleicht auch zu einem entscheidenden Faktor zugunsten der SVK werden.

Quelle: RP
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