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Lokalsport
SV Grefrath: Das Frauenteam wechselt zum SV Vorst

Landesliga. Frauenfußball: Die Kooperation mit dem SV Thomasstadt ist gescheitert. Niersia Neersen kassiert eine herbe Niederlage. Von Charly Niessen

Der SV Grefrath hat am Sonntagmorgen die Landesliga Begegnung beim SV Neuss-Weißenberg abgesagt. Trainer Ralf Hendrix hatte urlaubs- und verletzungsbedingt nur acht Spielerinnen zur Verfügung, so dass dem Coach nur noch die Absage der Begegnung übrig blieb. Dass es in Grefrath in der kommenden Saison keine Frauenmannschaft mehr geben wird, hatte der Vorsitzende Bernd Lommetz bereits Anfang der vergangenen Woche angedeutet (die RP berichtete). Nun ist es auch klar, dass die Verhandlungen über eine Kooperation mit dem SV Thomasstadt Kempen gescheitert sind, weil die Bedingungen für die Spielerinnen des SV Grefrath beim SV Vorst besser sind, wo bereits zwei Jugendteams spielen.

"Wir haben das intern in der Mannschaft abgestimmt und dann dem Vorstand mitgeteilt, dass wir uns alle dem SV Vorst anschließen", sagte Spielführerin Jasmin Splinter. In Vorst wird dann eine Seniorenmannschaft gemeldet, die allerdings wieder in der Kreisliga beginnen muss. Auf jeden Fall ist dann gesichert, dass junge Spielerinnen aus den Jugendteams des SV Vorst allmählich in die Frauenmannschaft aufrücken können, und es nicht, wie am gestrigen Sonntag, zu Spielausfällen wegen des Personamangels kommt.

Der Ligakollege SV Niersia Neersen konnte seine planmäßige Begegnung beim SV Hemmerden austragen. Beim Aufstiegskandidaten setze es eine herbe 2:9 (0:4)-Niederlage, die Trainer Burkhart Ixkes aber nicht ins Grübeln geraten ließ. "Wir hatten gerade mal elf Spielerinnen beisammen, die ihr Bestes gegeben haben", sagte der Coach. Im ersten Durchgang konnten die Gäste noch Paroli bieten, doch in den zweiten 45 Minuten wurden die Beine immer schwerer, und die Kräfte bei den Spielerinnen schwanden.

"Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen. Trotz der Erschöpfung haben sie nie aufgegeben", sagte Ixkes zu der Partie. Die beiden Tore erzielten Beatrix Brüggen und Nadine Issel.

Quelle: RP
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