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Lokalsport
SV Grefrath gastiert beim Spitzenreiter

Bezirksliga. Fußball: Tönisberg, Teutonia und VfB Uerdingen stehen vor lösbaren Aufgaben. Duell zweier arg Bedrohter in Willich. Von Werner Fuck

Das Lied über einen frühzeitigen Abgesang auf den VfL Willich kann erst einmal in die Schublade gelegt werden. Die Glasmacher-Auswahl hat durch den Erfolg in Brüggen alle eines Besseren belehrt - und da muss jemand erst einmal gewinnen. Kommenden Sonntag bietet sich die Möglichkeit, nachzulegen und sich eventuell sogar auf Platz 12 vorzuarbeiten. Vorausgesetzt gegen den punktgleichen SC Waldniel, der die um einen Treffer schwächere Tordifferenz aufweist, wird gewonnen. Die Gäste reisen mit der schweren Hypothek einer 0:6-Heimklatsche gegen Tönisberg zur Schiefbahner Straße an. Die Tönisberger ihrerseits haben Heimrecht und dürften nach Lage der Dinge gegen die Zweite des 1. FC Mönchengladbach nichts anbrennen lassen, zumal Angreifer Christian Breuer seine Gelb-Rot-Sperre abgebrummt hat.

Wieder in der Spur, wenn er überhaupt raus war, ist der VfB Uerdingen. Die bisher so starken Aldekerker können ein Lied davon singen. Nun geht es zur TSF Bracht, die nach den vielen Abgängen im vergangenen Sommer nicht unerwartet weit hinten als Tabellenvorletzter zu finden ist. Für VfB-Neuzugang Christopher Frieters ist es ein Wiedersehen mit seinen alten Mitstreitern.

Nach dem deutlichen Heimerfolg geht es für Teutonia St. Tönis nun darum, auch in der Fremde, wo es erst nach Dilkrath und dann nach Meerbusch geht, adäquat nachzulegen. Von der Papierform her sollte das kein Problem sein. Doch gerade die Dilkrather, könnten erhebliche Probleme bereiten, wenn sie dann auch noch auf ihren sehr kleinen Kunstrasen ausweichen. Zumal sie mit dem neuen Trainer Fabian Wiegers, der ältere Bruder von Fischelns Innenverteidiger Philipp, sich schon gesteigert haben. Trotzdem müsste sich normalerweise die Offensivpower der Mannschaft um Jochen Höfler durchsetzen.

Das Spiel der Spiele, wenn es so etwas überhaupt gibt, steigt in Giesenkirchen. Dort kreuzen die Neulinge VfL und SV Grefrath die Klingen. Beide Vereine haben die Liga bisher schön aufgemischt, auch wenn die Blau-Weißen vergangenen Sonntag gegen Süchteln knapp den Kürzeren zogen. Dies trifft aber noch viel mehr für die Gastgeber zu, denn sie führen die Tabelle mit drei Zählern Vorsprung an. Und jeder weitere Erfolg würde die Angelegenheit noch interessanter und spannender machen. Ihre große Stütze ist der im Sommer vom Oberligisten 1. FC Mönchengladbach gekommene Schlussmann Peter Dreßen. Woche für Woche zählt der 34-Jährige zu den Besten. Und Spieler wie Andreas Jans, Marcel Brinschwitz oder Can Hoffmann, im Grenzland bestens bekannt, übertreffen alle Erwartungen, wobei der ein oder andere bei seinem ehemaligen Klub eher als Auslaufmodell gehandelt wurde. Das wird für die Grefrather Offensive, die mit 36 Toren in 13 Begegnungen eine beachtliche Quote hat, um Michael Funken, Daniel Obst oder Dennis "Hoffi" Hoffmann eine echte Herausforderung.

Quelle: RP
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