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Lokalsport
SV Vorst kommt zum Duell der Neulinge an den Schroersdyk

Kreisliga A. Fußball: Spitzenreiter TSV Bockum erwartet mit dem SV Grefrath einen Mitaufstiegskandidaten. Kempen kann gegen Fischeln II nachlegen, und der Linner SV fährt zum Überraschungs-Schlusslicht und Mitabsteiger SC Rhenania Hinsbeck.

Mit Verfolger SV Grefrath, der ein Spiel weniger absolviert hat, erwartet der TSV Bockum am Prozessionsweg ein Team, welches sich den Aufstieg auf die Fahnen geschrieben hat. Und bis auf den Ausrutscher bei Preussen Krefeld wurde die Jacobs-Auswahl dieser Rolle auch gerecht. Andererseits bietet sich den Platzherren im Falle eines Erfolges die große Möglichkeit, einen lästigen Mitkonkurrenten erst einmal los zu werden. Dazu gehört neben der Brüggener Tura, die zum OSV Meerbusch reist, etwas unerwartet auch der SV St. Tönis und die Fischelner Zweite. Der SV muss zum BV Union Krefeld, und hüben wie drüben meldete sich vergangene Woche für diese Partie je ein wichtiger Akteur ab: Der St. Töniser Dreifach-Torschütze Kai Langer ist verletzt, und Unions Pascal Reintjes nach Gelb-Rot, und das völlig unnötig kurz vor dem Ende, gesperrt.

Die Fischelner, die vergangenen Sonntag ein Team aufboten, bei dem das Durchschnittsalter knapp über 20 Jahre lag, sind zwar verständlicher Weise noch verschiedenen Schwankungen unterworfen, neun von möglichen zwölf Zählern wurden aber dennoch schon geholt. Nun geht es nach Kempen, wo zuletzt der erste Sieg gelang, was Auftrieb geben wird. In der vergangenen Spielzeit endeten beide Auseinandersetzungen unentschieden (jeweils 2:2). Die Gäste müssen den vom Platz geflogenen Serhat Olgun ersetzen.

Noch ungeschlagen daher kommt der Aufsteiger SV Vorst. Klare Ansage: Es geht auch ohne Spielertrainer Mike Grühn. Sonntag steht das Duell der Neulinge bei Viktoria Krefeld an. Und die ist nicht nur noch sieglos, sondern muss auch die Rotsünder Marco Klaukin und Oliver Cremer ersetzen. Sieglos sind, und zieren damit das Tabellenende - übrigens wie schon in der vergangenen Saison, nur da eine Klasse höher -, die Rhenania aus Hinsbeck und der Linner SV. Bei den Hausherren hatten sich sicherlich Viele einen nahtloseren Übergang auf der Trainerposition vorgestellt - Carsten Caldenhoven kam für Urgestein Thomas Neber -, als es nun die nackte Realität offenbart. Und bei den Linnern waren die Hoffnungen sicherlich nach dem Komplettneuaufbau nicht groß, aber was bis jetzt raus kam, ist nicht genug, um zu Überleben.

Den fünften Spieltag eröffnet bereits morgen die Anrather Viktoria mit der Begegnung gegen den TSV Kaldenkirchen (Anpfiff ist in der Donkkampfbahn um 15.30 Uhr). Und dabei will sie unter Beweis stellen, dass die letzte Packung in Brüggen nur eine Eintagsfliege war und keine Spuren hinterlassen hat. So oder wenigstens ähnlich denken die Verantwortlichen von Aufsteiger Preussen Krefeld, der zum Dülkener FC fährt. In der Vergangenheit waren es oft nur Kleinigkeiten, die ausschlaggebend waren, dass die Claesgens-Auswahl nicht besser punktete.

(WeFu)
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