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Lokalsport
Technische Probleme am Auto: Wieder kein Erfolg für Bermes

Motorsport. Beim siebten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring ließ der Avia-Aston Martin Vantage V8 seine Fahrer erneut im Stich.

Auch beim siebten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem Rowe 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, gab es für den Anrather Motorsportler Norbert Bermes kein Erfolgserlebnis. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Wolfgang Weber, Daniel Schwerfeld und "Max Walter von Bär" war er mit dem von Mathol Racing eingesetzten Avia-Aston Martin Vantage V8 in der Eifel angetreten.

Das Training verlief für das Quartett noch recht erfolgreich. Mit einer schnellsten Rundenzeit von 8.53,630 Minuten sicherte sich der Mathol-Aston Martin den zweiten Startplatz in der Klasse SP10. "Insgesamt waren diesmal vier Autos in der GT4-Klasse am Start. Ich hoffe, dass dieser positive Trend für den Rest der Saison anhält", sagte Bermes da noch optimistisch, und mit dieser Grundeinstellung ging auch das Mathol-Team ins Rennen. "Durch unsere Konstanz waren wir sicherlich konkurrenzfähig und hatten durchaus Chancen auf den Klassensieg", sagte Bermes.

Aber der Traum war bereits kurz nach dem Start beendet. Nach der ersten Runde rollte der Avia-Aston Martin vor der Box aus. Startfahrer Weber berichtete von massiven Elektronikproblemen. Beim ersten Reparaturversuch gingen drei Runden verloren. "Damit war das Rennen für uns erledigt, zumal die Ursache zunächst nicht zu finden war. Wir haben dann entschieden, noch solange zu fahren, bis der Fehler behoben war. Ein ordentliches Ergebnis war so nicht zu erreichen", sagte Norbert Bermes. "Schade, das Auto war heute gut. Wir hätten ein starkes Rennen fahren können", war Bermes letztlich enttäuscht. "Jetzt müssen wir nach vorne schauen und beim nächsten Mal wieder angreifen. Schließlich kann unsere Pechsträhne nicht ewig dauern."

(oli)
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