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Lokalsport
Teutonia ist gegen den VfB Homberg klarer Außenseiter

Fußball-Landesliga. "Wir sind spielerisch überlegen, erarbeiten uns Chancen, die wir nicht nutzen, und kassieren dann durch individuelle Fehler Gegentore. Da kann man dran verzweifeln." Der Frust saß bei Ronny Kockel nach der 1:3-Niederlage in Viersen tief. Ähnlich lief es zuvor schon beim 1:2 in Straelen, als Teutonia St. Tönis in der Schlussphase der zweiten Halbzeit dem Siegtreffer näher war als die Gastgeber. Doch am Ende standen die Apfelstädter ebenfalls mit leeren Händen da. Wenn man der Gesamtsituation etwas Positives abringen will, dann die Tatsache, dass sich tabellarisch für die Teutonen nicht viel änderte. Denn noch immer verwalten sie ein winziges Pünktchen Vorsprung auf die Abstiegskonkurrenz. Ob das nach den beiden anstehenden Partien auch der Fall sein wird? Zumindest vom Papier sind die nächsten Gegner nicht von Pappe. Heute Abend (19.30 Uhr) ist der Tabellendritte VfB Homberg zu Gast, und am Sonntag reist Teutonia zum Tabellenzweiten FSV Duisburg. Beide haben im Aufstiegsrennen nichts zu verschenken.

Neben unübersehbaren Fitness-Problemen aus unterschiedlichsten Gründen reißen die schlechten Nachrichten nicht ab. Roger Claessen musste sich einer Meniskus-OP unterziehen und fällt ebenfalls für den Rest der Saison aus. Ob Dominik Kleinert und Jonas Schüler heute zur Verfügung stehen, wusste Kockel gestern noch nicht. Die personellen Vorzeichen sind also weiterhin alles andere als gut. Bezeichnend für die aktuelle Lage ist aber auch, dass Routinier Ercan Sendag konstant zu den auffälligsten Akteuren zählt und der 37-jährige Mike Grühn im Rahmen seiner konditionellen Möglichkeiten eine vorbildliche kämpferische Einstellung an den Tag legt. Überträgt sich dieser Wille auf die gesamte Mannschaft, ist auch gegen die Spitzenteams etwas drin. Für Kockel ist Homberg heute jedenfalls der klare Favorit. Die kleine Chance will er aber nutzen: "Wir versuchen weiter das Beste aus unserer Situation zu machen und uns zu belohnen. Wir haben sicher nichts herzuschenken."

(uwo)
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