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Lokalsport
Teutonia St. Tönis und VfB Uerdingen nicht im Plan

Landesliga. Halbzeitbilanz: Beide Teams wollen nach der Winterpause mit personell verändertem Gesicht den Klassenverbleib perfekt machen - was durchaus möglich sein müsste, weil die Konkurrenz sich bisher als kaum besser präsentierte. Von Werner Fuck

Es gab nicht wenige, die im vergangenen Sommer, als die Aufstiegskandidaten überall gehandelt wurden, den 1. FC Kleve nicht auf dem Plan hatten. Und die Grenzler wurden dieser Rolle auch absolut gerecht. Mit fünf Punkten Vorsprung gehen sie, vor dem VfL Rhede, der auch in Sachen Meisterschaft oft genannt wurde, in die Winterpause. Durchaus im Plan liegen auch die dahinter platzierten Nettetaler bzw. Duisburger Vertreter SV 1900 und FSV. Dies gilt aber nicht für die Vorjahresabsteiger VfB Homberg, und ganz besonders nicht für den SV Sonsbeck; und auch für den 1. FC Viersen. Diese drei wollten mindestens in unmittelbarer Nähe der Rheder ankommen, zumal der Zweite dieses Mal erstmals in die Aufstiegsrelegation geht.

Während die VSF Amern als Zehnter die Erwartungen erfüllt hat, gilt das für den SV Straelen, VfL Repelen und VfB Speldorf eher nicht. Aber gerade den im Vorjahr so starken Repelern wurde überall ein viel schwereres zweites Jahr prognostiziert, was eingetroffen ist.

Ab Platz 13 - die DJK Teutonia St. Tönis ist Vierzehnter - beginnt die arg gefährdete Zone. Und nur wegen so schwacher Mannschaften wie Odenkirchen oder Goch, womit niemand gerechnet hätte, liegt das Kockel-Team noch über dem Strich. Aber unübersehbar ist bei den Grün-Gelben auch: Der "Himmelmann-Virus" ist aus der Mannschaft noch nicht raus. 18 von 54 möglichen Zählern ist eine unterirdische Zwischenbilanz. Sie ist eigentlich eher abstiegsverdächtig - wie auch die von Ronny Kockel, nämlich vier Niederlagen in vier Begegnungen. Aber jeder bei den Teutonen hat Vertrauen und ist sich sicher, dass der Bock nur mit Kockel umgestoßen werden kann.

Ganz am Ende haben die Zweite des SV Hönnepel-Niedermörmter und der VfB Uerdingen in der Schlussphase viel Boden wettgemacht und den Anschluss hergestellt. Beides sind übrigens Neulinge. Die Schützlinge von Trainer Stefan G. Rex begannen die Spielzeit eigentlich vielversprechend, mussten dann aber zwischenzeitlich in sechs Begegnungen in Folge die Punkte quittieren, ehe es am 13. Spieltag die Wende gab (1:0 gegen SV Viktoria Goch), was Signalwirkung hatte. Bitter bleibt allerdings nach wie vor die Heimpleite gegen "Hö.-Nie. II" (1:2).

Personell soll sich bei den St. Tönisern einiges tun. Die Planungen dazu laufen, wobei das zum jetzigen Zeitpunkt nicht so einfach und oft teuer ist, weil die Ablösesummen frei verhandelbar sind - im Gegensatz zum Sommer, wo sie festgeschrieben sind. Ferner bleibt abzuwarten, wer noch von den Akteuren geht, mit denen man eigentlich plant. Da scheint der VfB schon weiter, denn mit Dennis Lerche (früher Teutonia, TuS Bösinghoven/jetzt TSV Meerbusch und KFC Uerdingen), Adams Kreuer (zuletzt SG Wattenscheid 09 II, davor DSV 04 Düsseldorf) und Luca-Maurice Hüskes (zuletzt inaktiv) sind schon drei fest. Außerdem kommen die Langzeitverletzten Phillip Grund, Jan Visser, Peter Dudek und Andre Seidel zurück. "Wir erneuern uns praktisch von selbst", sagt Rex leicht ironisch dazu. Und bei den Abgängen ist mit Anil Arslan, Christian Lehmann (beide Linner SV) und Samet Cebe (SV Neukirchen) keine aktuelle Stammkraft dabei.

Quelle: RP
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