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Lokalsport
Teutonia winkt der Klassenverbleib

Landesliga. Fußball: Ein Sieg in Odenkirchen kann für St. Tönis die Rettung bedeuten.

Vieles sprach noch vor einigen Wochen dafür, dass Teutonia St. Tönis bis zum letzten Abpfiff um das sportliche Überleben kämpfen muss. Drei Spieltage vor dem Saisonende ist der Klassenverbleib aber dank einer kleinen Serie früher greifbar als allgemein angenommen. Zehn Punkte holte Trainer Ronny Kockel mit seiner Mannschaft aus den vergangenen vier Spielen, schob sich mit 35 Punkten auf den 12. Platz vor und vergrößerte den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf vier Punkte.

Läuft es für die Kockel-Auswahl günstig, kann der Rechenschieber nach dem 32. Spieltag in die Schublade. Voraussetzung ist allerdings morgen ein Sieg bei der SpVgg. Odenkirchen (15 Uhr), die drei Punkte hinter den Teutonen rangiert. Diese große Chance vor Augen, hielt Kockel die Trainingsintensität trotz der spielfreien Wochenendes hoch: "Wir haben nichts schleifen lassen. Im Gegenteil. Ich habe die Zügel noch einmal angezogen, damit sich Bruder Leichtsinn nicht einschleicht. Denn allen muss klar sein, dass wir noch nichts erreicht haben." Für den 40-Jährigen gibt es vor der vielleicht entscheidenden Begegnung auch keine Taktiererei. Kockel setzt auf Sieg: "Wir wollen mit drei Punkten alles klarmachen. Außerdem haben wir mit Odenkirchen noch eine Rechnung offen." Eine Anspielung aufs Hinspiel, das Teutonia mit 2:4 verlor. Trotz einer 2:1-Führung gerieten die durch eine Rote Karte in der zweiten Halbzeit dezimierten Teutonen seinerzeit noch auf die Verliererstraße.

Personell gibt es bis auf die Langzeitverletzten keine Probleme. Erfreulich ist, dass Jochen Höfler wieder dabei ist. Nach langer Verletzungspause trainierte der erfahrene Angreifer wieder mit dem Ball und wird zumindest im Kader sein. Ercan Sendag war unter der Woche angeschlagen, doch Kockel geht davon aus, dass der routinierte Kapitän am Start sein wird.

Sollte tatsächlich der Klassenverbleib unter Dach und Fach gebracht werden, dürfte entsprechend gefeiert werden. Für die Spieler bedeutet das aber keine nachhaltige Entwarnung. Denn Kockel nimmt seine Mannschaft bis zum Schluss in die Pflicht: "Wir werden auch dann konzentriert weiter arbeiten und haben nichts zu verschenken."

(tm)
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