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Lokalsport
Tim Focken beendet Zwangspause

Ringen. In der Ringer-Verbandsliga bleibt der KSV Germania Krefeld auf dem zweiten Tabellenplatz, punktgleich mit dem Spitzenreiter Essen-Dellwig. Die Krefelder gewannen ihren Ligakampf gegen AKS Rheinhausen mit 28:6.

Die Rheinhausener konnten einem an diesem Abend schon ein wenig leid tun. Bis zum achten Kampf hatten sie alle ihre Begegnungen verloren. Die beiden gewonnen 75 Kilo Kämpfe zum Abschluss konnten die Duisburger dann doch noch ein wenig versöhnen. Für die größte Überraschung des Kampftages sorgte Tim Focken. Aus Verletzungsgründen hatte er in der 98 Kilo-Klasse zwei Jahre lang nicht mehr kämpfen dürfen, und bei seinem Comeback musste er gegen Nikolaj Siroglazov antreten, der der stärkste in dieser Gewichtsklasse in der Verbandsliga ist und bisher ungeschlagen war. Doch Focken, der Sohn des Trainers Georg Fockens und Bruder der Weltmeisterin Aline Focken, ließ sich nicht beeindrucken und errang einen 6:2- Punktsieg.

Krefelds Bilanz: Amer Bolakhrif in 57 Kilo, Hasan Rahaal (66 Kilo), Rick Nürnberger (70 Kilo) und Sohayb Musa (80 Kilo) schulterten ihre Gegner. Dieter Tschierschke (86 Kilo) und Waldemar Schäfer (130 Kilo) gewannen technisch überlegen, Emil Gozalov (61 Kilo) und Tim Focken (98 Kilo) siegten nach Punkten. Muammed Zakir Tan (Greco 75 Kilo) unterlag nach Punkten, Julian Olbrich (Freistil 75 Kilo) wurde geschultert.

(oli)
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