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Lokalsport
Tim Rocco gewinnt den Sparkassenpreis

Galopp. 5500 Besucher kamen gestern zur Galopp-Rennbahn im Stadtwald. Das Rahmenprogramm begeisterte die Besucher. Von Peter Kamp

Der Sparkassenrenntag begann gestern mit dem Favoritensieg des Ponys Milo, der seine Konkurrenten im Rennen um das Pony-Championat in Grund und Boden galoppierte. Auch im zweiten Rennen war das favorisierte Pferd am Ende klar voraus. Die Reiterin Lena Maria Mattes sparte mit Nessaya während des ganzen Rennens an der Innenseite viel Boden. Als dann zu Beginn der Zielgeraden sich innen eine Lücke auftat, war sie mit der vierjährigen Stute des Gestüt Römerhof schnell in Sicherheit.

Auch im dritten Rennen deutete 200 Meter vor dem Ziel alles auf einen Sieg des 15:10-Favoriten Plus Night aus dem Stall von Trainer Andreas Wöhler. Doch an der Innenseite hatte Stephen Hellyn seinem Schimmel Atlantik Cup noch Reserven bewahrt und die warf er mit tollem Einsatz in die Waagschale. Letztlich noch sicher kam Atlantik Cup an Plus Night vorbei. Auf den Plätzen drei und vier landeten Mario Hofers Lady Leoso und Erika Mäders Part of Ireland.

Ein Zielfoto zwischen drei kämpfenden Pferden musste die Rennleitung am Ende des vierten Rennens zurate ziehen, um den Sieger zu ermitteln. Kopf an Kopf kamen der Favorit Charles Darwin, Danuvius und Silencio über die Linie. Mit minimales Abstand bestätigte sich dann nach Vergrößerung des Fotos diese Reihenfolge. Mit Better Value als Viertem zahlte die Vierwette 14,773 Euro für 10 Euro Einsatz. Also bei dem "normalen" Einsatz von 50 Cent je Wette betrug die Auszahlung mehr als 700 Euro.

Nach dem Dreijährigenrennen machten die Anhänger der favorisierten Stute Nightlight Angel lange Gesichter. Erst wollte die Stute aus dem Stall von Andreas Wöhler nicht ihre Startbox beziehen. Als dann die komplette Starthelfermannschaft die 26:10 Chance auf ihren Platz bugsiert hatte, stürzte Jockey Andreas Suborics nach wenigen Metern aus dem Sattel. Ein Riemen am Sattelzeug war gerissen. Das machte den Weg frei für Always Hope, Erica und Nabila, die in dieser Reihenfolge die Ziellinie überquerten.

Anschließend kam der große Auftritt des Seriensiegers Tim Rocco, der von Claudia Barsig in Dresden trainiert wird. Das Risiko der langen Anreise ging zu 100 Prozent auf. Vom Start weg setzte sich Tim Rocco, der mit der Empfehlung von fünf Siegen in Folge antrat, an die Spitze des Feldes. In der Zielgeraden bliesen seine fünf Gegner zum Angriff, doch Tim Rocco konnte immer wieder zulegen und letztlich Night Melody und Global Love auf die Plätze verweisen. Ein Krefelder Renntag ohne einen Sieg unserer Gäste aus den Beneluxstaaten kann man sich gar nicht vorstellen und im siebten und letzten Rennen war es dann auch soweit. Anna van den Troost, die in Krefeld schon einige beherzte Ritte gezeigt hat, verteidigte mit dem achtjährigen Wallach Naaseh einen knappen Vorsprung bis ins Ziel. Salimera und Lunar Prospect belegten dahinter die weiteren Plätze.

5500 Besucher hatten bei bedecktem Himmel aber warmen Temperaturen den Weg in den Stadtwald angetreten. Nach dem vierten Rennen setzte allerdings Dauerregen ein und viele traten den Weg nach Hause an. Schade für die Mühe des Rennvereins und den "Sponsors of the Day", die Sparkasse Krefeld. Der Umsatz nach den sieben Rennen betrug 100.098 Euro. Die Hälfte davon wurde auf der Krefelder Rennbahn gewettet, die andere Hälfte von außerhalb.

Quelle: RP
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