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Lokalsport
Turnhalle-Squasher beenden die Bundesliga-Saison auf Platz drei

Bundesliga. Squash: Mit einem Sieg und einer Niederlage gegen den Meister und dessen Zweitvertretung ist die Spielzeit für den Aufsteiger zu Ende gegangen. Von Heinrich Löhr

Zum Abschluss der Squashbundesligasaison 16/17 hat der SC Turnhalle Niederrhein einen Sieg und eine Niederlage eingefahren. Beim Doppelspieltag gab es gegen die Erste Mannschaft des Paderborner SC am Samstag eine 1:3 Niederlage. Die war erwartet worden, reiste der Gegner, der aktuell Zweite der Tabelle, doch als Champion und Rekordmeister an. Nichts anbrennen ließen die Krefelder dann am Sonntag, als sie die zweite Mannschaft der Paderborner mit 4:0 förmlich aus der Halle schossen. Auch in der Bilanz der gewonnenen Sätze war die Bilanz des Krefelder Quartetts mit 12:0 makellos. Mit diesen Ergebnissen beendet der Squashclub seine erste Bundesligasaison als Tabellendritter. Ein mehr als erfreulicher Ergebnis, wo ein Platz im Mittelfeld angestrebt war.

Die Tribüne am Squashcourt am Bruchfeld war besonders am Samstag mit 130 Zuschauern prall gefüllt. Ein Blick in die Gesichter offenbarte, dass es sich überwiegend um die Semester handelte, die diesem Sport in den siebziger und achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts einen Boom beschert hatten. In diese Richtung zumindest wieder gehen, möchte Michael Mühlbacher, der die Spielstätte des Squash-Clubs Turnhalle Niederrhein betreibt "Dazu gehört auch, dass wir in Krefeld erstklassigen Squashsport, wie er in der Bundesliga gespielt wird, zeigen", sagt der 47 Jahre alte gebürtige Österreicher zu den Gründen, in dieser Saison erstmals ein Team zu melden. Mühlbacher berichtet aber auch von ersten Kooperationen mit Krefelder Schulen, die Squashkurse in den Sportunterricht integrieren oder zumindest in Form freiwilliger Arbeitsgemeinschaften anbieten. Noch - dieses Wort betont er - schlagen - ausschließlich eingekaufte Spieler für Krefeld auf. Nur zum Teil in diese Kategorie passt der frühere Profi André Haschker, der häufig in Krefeld trainiert und der im dritten Einzel der Partie gegen die erste Mannschaft des Paderborner SC Cederic Lenz mit 3:1 Sätzen bezwang. Zuvor hatten Felix Auer mit 1:3 gegen Phillip Annandale und Raphael Kandra mit 0:3 gegen Balazs Farkas verloren. Vor dem abschließenden Spitzeneinzel lagen die Krefelder somit mit 1:2 Spielen hinten, hatten gegen den Tabellenzweiten also noch die Chance auf ein Unentschieden. Doch der zweifache französische Meister Mathieu Castagnet musste sich dem deutschen Nationalspieler und Vizeeuropameister Simon Rösner - trotz gewonnenem ersten Satz - 1:3 geschlagen geben. Getrübt wurde dieses für Krefeld erfolgreiche Wochenende durch die Fußverletzung Haschkers, die sich dieser im Einzel am Samstag zuzog und seinen Einsatz am Sonntag nicht zuließ.

Quelle: RP
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