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Lokalsport
TuRU Düsseldorf leistet dem KFC Schützenhilfe

Fußball-Oberliga. Nicht gespielt und dennoch irgendwie ein kleines bisschen gewonnen: Der KFC Uerdingen hat im Fernduell gegen den Wuppertaler SV Boden gut gemacht, ohne selbst gespielt zu haben. Denn: Der Spitzenreiter aus der Stadt mit der Schwebebahn unterlag gegen den Tabellenvierten TuRU Düsseldorf mit 0:1 und hat nun nachwievor fünf Punkte Vorsprung auf den KFC. Die Uerdinger haben allerdings ein Spiel weniger ausgetragen, weil die für gestern angesetzte Partie gegen den Aufsteiger 1. FC Mönchengladbach verschoben worden ist, da das Rheydter Grenzlandstadion nicht zur Verfügung stand. Dorthin müssen die FCler bei Risikospielen ausweichen, zu denen Partien gegen die Uerdinger gehören. Nachgeholt wird das Spiel im neuen Jahr, voraussichtlich am 21. Februar - wenn nicht am gleichen Borussia Mönchengladbach spielen muss.

Jedenfalls: Die Auswahl von Trainer Michael Boris hat es nun wieder selbst in der Hand, an den Wuppertalern vorbeizuziehen - und natürlich auch an Aufsteiger Schermbeck, der mit 35 Punkten zurzeit Zweiter ist, aber eben auch ein Spiel mehr auf dem Buckel hat als Uerdingen. Ein Sieg gegen den Aufsteiger aus Mönchengladbach vorausgesetzt, läge der KFC nicht nur vor den Schermbeckern, auch würde der Rückstand auf Wuppertal dann nur noch zwei Zähler betragen - und der WSV muss noch zum Rückspiel nach Krefeld kommen - am 13. März. Dort wollen die Uerdinger noch eine schmerzhafte Rechnung aus dem Hinspiel begleichen, als der WSV den KFC beim 5:0 regelrecht vorführte. Die Krefelder sind jedenfalls schon einmal kämpferisch. "Die Wuppertaler müssen noch zu uns kommen. Dann werden sie bei uns genauso abgeschlachtet, wie wir in Wuppertal abgeschlachtet worden sind", hatte der Sportliche Leiter des KFC, Horst Riege, schon bei der Mitgliederversammlung den Fans mit markigen Worten versprochen. Mal sehen, ob die Mannschaft das auch so umsetzen kann.

(oli)
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