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Lokalsport
TV Oppum empfängt Adler II zum Lokalderby

Verbandsliga. Handball: Während die Gedanken des Altmeister um den Aufstieg kreisen, hofft Königshof die Negativserie zu stoppen. Von Marcel Püttmanns

Die Gedanken des TV Oppum dürften sich so langsam um den Aufstieg kreisen. Der dritten Rang erscheint zunehmend in Stein gemeißelt. Unumstößlich sind die fünf Punkte Vorsprung auf den Tabellenfünften Wesel zwar nicht, bei lediglich sechs ausstehenden Partien müsste im Endspurt der Verbandsliga-Saison jedoch vieles schieflaufen. Zuletzt feierte der Altmeister zwei Pflichtsiege in Folge und verzeichnete hierbei einen erfreulichen Aufwärtstrend in der Offensive. Endlich einmal stimmte die Ausbeute im Angriff, wenngleich gerade gegen Hiesfeld (30:25) mit etwas mehr Konzentration und Präzision im Abschluss leicht eine noch bessere Quote möglich gewesen wäre. Dass die Defensive in den jüngsten beiden Begegnungen nicht die berüchtigte Dominanz ausstrahlte, sollte im Lager der Oppumer niemanden verunsichern. Zu wenig wurde die Abwehr von der zuletzt eher mittelmäßigen Konkurrenz gefordert. Da konnte es sich Torhüter Dominik Heesen sogar jeweils leisten, erst im zweiten Durchgang seine Arbeit aufzunehmen. Am Samstag (19 Uhr) sollte der Altmeister jedoch auf beiden Seiten des Feldes hellwach sein, denn dann kommt die Reserve der DJK Adler Königshof an die Scharfstraße. "Die Adler werden uns alles abverlangen, die Tabelle hat in dieser Hinsicht wenig Aussagekraft. In einem Derby ist immer alles möglich. Wir freuen uns auf den Vergleich und werden hoffentlich unseren Beitrag zu einem tollen Spiel leisten", sagt Trainer Ljubomir Cutura.

Während die Oppumer verhältnismäßig entspannt das Lokalduell angehen können, herrscht bei den Gästen nach drei Pleiten in Serie aktuell ein wenig Tristesse. Die tabellarische Lage ist zwar alles andere als bedrohlich, das primäre Ziel Klassenverbleib längst erreicht, aber der Aufsteiger sollte in den ausstehenden Begegnungen nicht die an sich durchweg positiven Eindrücke einer bis dato starken Saison verspielen. Derzeit führen immer wieder kurze Schwächeperioden zu den unnötigen Punktverlusten. Gegen Vorst überzeugten die Adler 45 Minuten lang , verpassten allerdings bei einem zwischenzeitlich Vier-Tore-Vorsprung den endgültigen Knockout und verloren in der entscheidenden Phase den Faden. "Wir hätten definitiv etwas Zählbares verdient gehabt. Die Mannschaft muss es nur wieder konsequent zu Ende führen und sich selbst belohnen. Unterm Strich haben einige wenige Akteure den Unterschied ausgemacht. Auch gegen Oppum sind wir gewiss nicht chancenlos, dies hat schon das erste Aufeinandertreffen eindeutig gezeigt", betont Trainer Ron Andrae. Ende November behielten die Adler mit 28:22 immerhin die Oberhand .

Quelle: RP
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