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Lokalsport
TV Oppum muss zum Angstgegner

Verbandsliga. Handball: Gastgeber des Altmeisters ist am Sonntag um 17 Uhr die HSG Wesel. Von Frank Langen

Oppums Trainer Lubomir Cutura zeigte sich nach dem 25:19-Sieg über den MTV Dinslaken zum Saisonauftakt am vergangenen Samstag nur bedingt zufrieden. Auch wenn am Ende nur die zwei eingefahren Punkte zählen, war er mit der Vorstellung seiner Schützlinge nicht so ganz zufrieden, kann aber durchaus verstehen, wieso seine Jungs in der Partie gegen Dinslaen einen nervösen Beginn hatten. "Das ist halt am Saisonanfang so. Da will man keine Fehler machen. Das wird sich aber im Laufe der Zeit einpendeln", sagt Cutura.

An den kommenden Gegner hat er keine guten Erinnerungen, denn gegen die HSG Wesel tat sich Oppum in den vergangenen Begegnungen immer recht schwer. So gab es in Wesel zu Beginn der Saison 2014/15 ein mühevolles 20:20, im Rückspiel trennten sich beide Teams mit 26:26. So kommt es nicht einfach so, dass Wesel für den Altmeister so eine Art Angstgegner ist, gegen den endlich mal gewonnen werden muss. Die HSG machte am ersten Spieltag dem Oberligaabsteiger TV Vorst das Leben recht schwer und stand beim 23:23 sogar kurz vor einem Sieg. Das die Spielweise der HSG seinem Team nicht unbedingt liegt weiß Cutura ganz genau. "Das ist eine Truppe, in dem großgewachsene Spieler stehen. Da wird es nicht so einfach sein, das Bollwerk zu durchbrechen", sagt Cutura. Entsprechend wurd das Training in dieser Woche so angelegt, das schnelle Pässe geübt und das Umschalten von Abwehr auf Angriff verfeinert wurde. Im Angriff sollen die erste und zweite Welle für den nötigen Erfolg sorgen. Im Tor hat wieder Dominic Heesen das Vertrauen seines Trainers, der gegen Dinslaken ein großer Rückhalt seiner Mannschaft war und die gegnerischen Angreifer zum größten Teil verzweifeln ließ. "Es wird eine schwere Partie werden, aber diesmal bin ich sehr optimistisch, dass wir als Sieger hervorgehen", orakelt Cutura im Vorfeld.

Quelle: RP
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