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Lokalsport
TV Oppum schießt die HSG Mülheim aus der Halle

Verbandsliga. Der TV Oppum hat sich gestern den angestauten Frust von der Seele geschossen. Nach zwei bitteren Niederlagen deklassierte der Altmeister an der heimischen Scharfstraße die HSG Mülheim mit 43:33 (20:12). "Das haben wir mal gebraucht. Hoffentlich ist nun der Knoten in der Offensive endgültig geplatzt", sagte Trainer Ljubomir Cutura.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Von der ersten Sekunde an demonstrierten die Hausherren ihre Entschlossenheit und machten deutlich, dass es für Mülheim an diesem Tag nichts zu erben geben würde. Insbesondere Jan-Philip Walch verlieh dieser Ansage mit sechs Treffern in der ersten Viertelstunde gehörig Nachdruck. Die Gäste blieben in der Vorwärtsbewegung zunächst völlig blass. "Speziell mit den ersten 20 Minuten bin ich sehr zufrieden. Wir haben uns mit solider Deckungsarbeit viele Tempogegenstöße ermöglicht und die Chancen eiskalt verwertet", lobte der Übungsleiter.

Aufgrund des klaren Spielverlaufs vernachlässigte der Altmeister nach dem Seitenwechsel zunehmend die Defensive, ohne jedoch die Kontrolle zu verlieren. Mit unverändert hohem Tempo setzten die Oppumer den Gästen weiter mächtig zu. Gerade Linksaußen Daniel Hummel brachte noch einmal zusätzlich Schwung in die Partie und überrannte die überforderten Mülheimer ein ums andere Mal. "Wir haben fraglos eine gute Leistung gezeigt, sollten das Ergebnis allerdings nicht überbewerten. Mülheim hat sehr früh jegliche Gegenwehr eingestellt, so dass wir in vielen Situationen freie Fahrt hatten", ordnete Cutura den Erfolg nüchtern ein.

Oppum: Heesen, Spodzieja - Arend (3), E. Schwarz (10), Walch (6), Küsters (4), van den Berg (4), Hummel (8), Kilic (5), Opper (1), Held (1), Geerkens (1)

(MP)
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