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Lokalsport
TV Oppum verabschiedet sich aus der Verbandsliga

Handball: Der Kader für 2016/17 ist weiter in Planung.

Die Sommerpause kann kommen. Seit dem vergangenen Wochenende sind die Fronten und wichtigen Entscheidungen in der Verbandsliga endgültig geklärt. Fünf Teams haben ihr Ticket für die Oberliga gelöst, darunter auch der TV Oppum, der am vergangenen Spieltag trotz des mangelnden sportlichen Reizes in Lank einen passablen Auftritt hinlegte (22:23).

Die hauchdünne Niederlage hatte tabellarisch keine Auswirkungen mehr, erzürnte dennoch Oppums Trainer Ljubomir Cutura: "Dass die Schiedsrichter sich derart von der Atmosphäre in der Halle beeinflussen lassen, habe ich selten erlebt. Wie gut, dass es für uns um nichts mehr ging. Demnach können wir die Partie schnell abhaken und die positiven Aspekte wie die überraschend gute Leistung im Rückraum hervorheben." Stichwort Rückraum: Hier erhält der Altmeister mit Fabian Bednarzik, der für die kommenden Saison vom Drittligisten SG Ratingen kommt, bekanntlich jede Menge Erfahrung und Qualität hinzu. Auf anderen Positionen ist die zukünftige Zusammensetzung noch nicht abschließend geklärt. Der Verlust von Abwehrchef Martin Prondzynski wird wohl zunächst mannschaftsintern aufgefangen. Michel Geerkens wird eine Bewährungschance erhalten. Auch für die Besetzung der vakanten Linksaußenposition gibt es eine naheliegende Lösung. Frederick Küsters bekleidete diese Rolle gerade in der ersten Saisonhälfte bereits einige Male. Somit gibt es bei der Suche nach Verstärkungen keinen voreiligen Handlungsbedarf, wenngleich der Kader auch durch die Abgänge von Nico Arend und Eric Schwarz in der Breite ausgedünnt wirkt

"Selbstverständlich sind weitere Neuzugänge nicht ausgeschlossen. Vorerst gibt es allerdings keine konkreten Namen zu vermelden", berichtet Cutura. Zum Abschluss der Spielzeit kommt am Samstag (17 Uhr) der TV Geistenbeck an die heimische Scharfstraße, der als Tabellensechster weiter Verbandsligist bleibt.

(mcp)
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