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Lokalsport
TV Oppum verliert Derby gegen TV Vorst

Verbandsliga. Handball: Dem Krefelder Altmeister fehlte es im Rückraum an Durchschlagskraft. Schützenhilfe durch Adler II. Von Marcel Püttmann

Die einen wollten endgültig den Aufstieg in die Oberliga sichern, die anderen im Kampf um diese begehrten Plätze ihre Ausgangsposition verbessern. Mit derart klaren Vorhaben gingen der TV Oppum und der TV Vorst in das mit Spannung erwartete Derby an der Scharfstraße. Am Ende des Tages hatten beide Teams ihr Bestreben erreicht. Die Vorster brachten sich durch einen verdienten 25:22 (13:11) -Auswärtserfolg in eine exzellente Stellung für den finalen Schlussakkord der Verbandsliga-Saison, und auch für die unterlegenen Gastgeber hatte die Niederlage erwartungsgemäß keine weitreichenden Konsequenzen. Dank des Sieges der Adler Königshof II in Geistenbeck kann der Altmeister nun schlimmstenfalls auf den vierten Rang zurückfallen.

Da solche für beide Seiten zufriedenstellende Nachrichten nicht vorausgesetzt werden konnten, starteten beide Mannschaften mit viel Elan in das Lokalduell. Besonders die Gäste waren gleich darum bemüht, die Schmach der Vorwoche vergessen zu machen. Aufmerksam und bissig verteidigten die Vorster das von Lukas Haas gut gehütete Tor und dominierten nach ausgewogenen ersten zehn Minuten (4:4) über weite Strecken die Begegnung. Mit variablen und gut durchdachten Angriffen erspielte sich die Mannschaft von Trainer Dirk Heghmanns Mitte des ersten Durchgangs ein leichtes Übergewicht (8:4).

Den Hausherren fehlte es in der Offensive weitestgehend an ertragreichen Ideen im Aufbau. Dabei war dem Altmeister das Bemühen keinesfalls abzusprechen. In der ersten Halbzeit versuchte vor allem Moritz Krumschmidt immer wieder Lücken in der Vorster Defensive aufzudecken und lieferte sich einige heiße Zweikämpfe mit seinem Gegenüber Maik Tötsches.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel schienen die Gäste kurzzeitig an die grausame zweite Hälfte gegen Moers anknüpfen zu wollen. Schwungvoll kam Oppum aus der Kabine und drehte binnen weniger Minuten die Partie (15:14). Dies sollte für den Rest der Begegnung allerdings die letzte Führung des Altmeisters gewesen sein. Fortan wirkten die Vorster wild entschlossen und spielten ihre individuelle Klasse aus. Speziell Torjäger Andreas Bröxkes schoss sich nun richtig in Laune und traf aus fast allen Lagen. Dem hatten die Hausherren in einer oftmals hektischen und von vielen Nickligkeiten geprägten Schlussphase nicht mehr viel entgegenzusetzen.

"Der Vorster Sieg geht vollkommen in Ordnung. Uns mangelte es erneut an der Durchschlagskraft im Rückraum", bilanzierte Trainer Ljubomir Cutura.

Quelle: RP
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