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Lokalsport
TVO gastiert beim Tabellenvierten

Verbandsliga. Handball: Im letzten Vorrundenspiel tritt Oppum beim TV Geistenbeck an. Von Marcel Püttmanns

Über mangelnden Spannungsgehalt darf sich bei den Spielen des TV Oppum niemand beschweren. Das Match gegen Treudeutsch Lank endete am jüngsten Wochenende erneut hochdramatisch (21:19). Und wieder einmal hatte der Altmeister das bessere Ende für sich. Es zeugt eindeutig von Qualität, sich mit Glück und Geschick durch solch unsägliche Partien zu manövrieren und unterm Strich die Zähler auf der Habenseite zu verbuchen.

Allerdings benötigten die Oppumer diesmal die gütige Mithilfe der Lanker, die sich im zweiten Durchgang durch regelmäßiges Lamentieren zahlreiche Zeitstrafen einhandelten und auf diese Weise ihren Spielrhythmus verloren und dabei einen Vier-Tore-Vorsprung vergaben. Daneben war es fast symptomatisch, dass mit Jan Verholen ausgerechnet der nervöseste Gäste-Akteur beim Stand von 19:20 zum entscheidenden Siebenmeter antrat. Wenn der Altmeister jedoch in der ersten Hälfte mehr Durchschlagskraft aufs Feld gebracht hätte, müsste über die hektische zweite Halbzeit womöglich gar nicht gesprochen werden. Die Gäste fanden keine Mittel, um den agilen Abwehrblock mit dem gewohnt starken Torhüter Dominik Heesen zu durchbrechen.

Es ist allerdings nicht zum ersten Mal in der laufenden Saison, dass der Angriff die Vorlage der stabilen Defensive nicht in ausreichend eigene Treffer umsetzte. Hier sollte am kommenden Wochenende möglichst eine deutliche Verbesserung erzielt werden, wenn die Oppumer zum letzten Hinrunden-Spiel beim formstarken TV Geistenbeck gastieren (Sa. 19.30 Uhr). Die Hausherren feierten zuletzt sechs Siege in Serie und katapultierten sich vom unteren Tabellendrittel auf Rang vier. Beim letzten Erfolg in Vorst (32:30) überzeugten die Geistenbecker vor allem mit einer äußerst variablen Offensive.

Quelle: RP
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