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Lokalsport
Uerdinger Männer retten sich vor dem Fall in die B-Gruppe

Wasserball. Die Saison 2016/17 war für die Männer des SV Bayer Uerdingen geprägt von viel Krampf, aber auch von viel Kampf. Es lief einfach nicht so nach den Vorstellungen von Bayer-Trainer Tim Focke, das viele Verletzungspech tat sein übriges hinzu. Am Ende schafften es die Spieler des SV Bayer doch noch das Ding umzubiegen und den freien Fall in die leistungsschwächere B-Gruppe zu vermeiden. Das erste Spiel beim SSV Plauen in den Play-downs wurde verloren, was danach folgte war ein 11:10-Krimisieg, sowie ein 9:5 und damit die teilnahme am Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft. Hier war allerdings schon in der ersten Runde die WF Spandau eine Nummer zu groß, so dass für Bayer im Platzierungsspiel am Ende nur Platz acht heraussprang.

Obwohl Bayer nach der Sommerpause von den Namen her etwas schlechter aufgestellt war, und der Aderlass einiger Leistungsträger sehr groß, gelang es bestens junge Spieler in den Kader zu integrieren. Sehr gute Stimmung in der Mannschaft, die unter anderem mit verantwortlich dafür ist, dass schon mehr Punkte geholt wurden als in der Vorsaison, was Platz sechs bisher zum Ausdruck bringt. Im Gegensatz zu den Vorjahren steigt der Tabellenachte nach Abschluss der Hauptrunde direkt ab, doch Focke ist sich sicher, dass der Blick für Uerdingen eher nach oben geht. "Wir sind in keiner schlechten Position mit etwas mehr Glück hätten wir auch einige Plätze höher stehen können", sagt der Uerdinger Übungsleiter, der die Entwicklung seines Team sehr positiv sieht.

(F.L.)
 
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