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Lokalsport
Uerdinger Tormaschine rollt in Ratingen

Oberliga. Fußball: Nach dem 8:0-Erfolg gegen Cronenberg soll nun Ratingen das nächste Opfer der Auswahl von André Pawlak werden. Mit 17 Toren in fünf Spielen stellt der KFC die bislang stärkste Offensivabteilung in der Oberliga. Von Oliver Schaulandt

3:0 gegen Schwarz-Weiß Essen 4:0 gegen den SC Kapellen-Erft, dazu das historische 8:0 gegen den Cronenberger SC - der KFC Uerdingen stellt derzeit die absolute Tormaschine der Fußball-Oberliga. 17 Mal haben die Uerdinger bislang in den ersten fünf Spielen getroffen (zweimal noch gegen Fischeln, nur gegen Schonnebeck nicht). Im Schnitt sind das fast drei Tore pro Partie, dazu musste Torwart Maurice Schumacher nur ein einziges Mal, beim 2:1 gegen Fischeln im Auftaktspiel, hinter sich greifen: Da wundert es wenig, das sich die Fans wünschen, dass es doch auch so weitergehen wird in der aktuellen Saison. Spielverderber an diesem Wochenende will Germania Ratingen werden, bei der die Auswahl von Trainer André Pawlak morgen um 15 Uhr antreten muss.

Die Ratinger, die von Peter Radojewksi trainiert werden, treten mit der Bürde einer 0:4-Niederlage gegen den verlustpunktfreien, Gegentor-losen Spitzenreiter aus Velbert an, bei dem der KFC dann in der kommenden Woche antreten muss - und wo vielleicht schon deutlich werden wird, wo die Uerdinger denn tatsächlich in dieser Saison stehen. "Darauf schauen wir aber noch nicht, sondern erst ab Sonntag Abend", sagt André Pawlak. "Erst mal steht Ratingen auf dem Programm, und das ist ein Gegner wie der berühmte angeschlagene Boxer - die sind auch am gefährlichsten." Die Velberter sind übrigens schon heute im Einsatz, spielen um 15.30 Uhr in Meerbusch, so dass sich die Übungsleiter der Uerdinger noch Inspiration und weitere Erkenntnisse fürs kommende Wochenende holen könnten. Doch zuerst einmal gilt es freilich, die eigenen Hausaufgaben zu machen. Mit Blick auf die Aufstellung darf man gespannt sein, ob Trainer André Pawlak auch am Sonntag wieder auf den zuletzt so stark auftretenden Leon Binder setzen wird. Der Neuzugang, der vom Regionalligisten Rot-Weiß Essen vor Beginn dieser Spielzeit den Weg in die Grotenburg gefunden hatte, hat nämlich bislang schon vier gelbe Karten kassiert - würde morgen noch eine dazu kommen, wäre Binder gegen Velbert zum Zuschauen verdammt. Gut möglich also, dass Fabio Fahrian von Beginn an auf der Sechserposition zum Einsatz kommt. Der Enkel des früheren Torwarts Wolfgang Fahrian durfte sich dort ja schon beim 8:0 gegen Cronenberg etwas mehr als eine halbe Stunde lang versuchen und krönte seine Leistung mit dem Treffer zum Endstand. "Fabio kann das auch problemlos spielen. Da habe ich gar keine Bedenken", sagte Pawlak. "Allerdings war er unter der Woche krank und hat nur am Freitag trainiert. Wir werden zusammen mit Leon kurzfristig entscheiden, was wir denn nun genau machen." Ebenfalls kurzfristig entscheidet sich, ob Innenverteidiger Kris Thackray mit von der Partie sein kann, der unter der Woche ebenfalls nur eingeschränkt trainiert hatte.

Quelle: RP
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