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Lokalsport
Veranstalter verkünden Ende des Krefelder Pfingstlaufes

Lokalsport: Veranstalter verkünden Ende des Krefelder Pfingstlaufes
FOTO: Lammertz, Thomas (lamm)
Krefeld. Leichtathletik: Nach 20 Jahren hören Holger Falk & Co. auf. Für behindertengerechte Spielplätze wird weiter gesammelt.

Seit 1996 lag es den Veranstaltern des Krefelder Pfingstlaufes am Herzen, Begeisterung für das Laufen, Walken und Handbiken mit der Philosophie zu vermitteln und dass es nicht nur um Wettkampf, Leistung und Ergebnisse geht. Das Motto hieß stets "Gemeinsam durchs Ziel, gemeinsam laufen, gemeinsam leben". Spaß, Bewegung, Training und das gemeinsame wie inklusive Miteinander vor der schönen Kulisse des Krefelder Stadtwaldes standen im Vordergrund. Der 20. Krefelder Pfingstlauf Ende Mai war wie Klaus Freiberger, Holger Falk und Frank Klein jetzt am Wochenende verkündeten, allerdings der Letzte seiner Art.

"Wir uns zusammen gesetzt und grundsätzlich hinterfragt und reflektiert. Wie ist der momentane Stand, und wohin soll die Reise gehen? Und so kamen wir zu dem wohlüberlegten Schluss, es nun im besten Sinne gut sein zu lassen und aufzuhören, wenn es am Schönsten ist", sagten die drei Organisatoren die Pfingstlaufes. Ihr Dank gilt vor allem den Personen, die diese 20 Jahre zu einem ganz besonderen und gemeinsamen Erlebnis gemacht haben: den Teilnehmern, Laufpaten und Sponsoren ebenso und dem Crefelder HTC für die Bereitstellung seines Vereinsgeländes.

Der Pfingstlauf hat über eine lange Zeit mit tiefen Emotionen, unvergesslichen Momenten, jeder Menge Herzblut einen maßgeblichen Beitrag für die breitensportliche Entwicklung des Laufsports geleistet. Auch mit der konzeptionellen Ausrichtung war die Veranstaltung ein Ideengeber und Wegbereiter für eine Reihe weiterer Laufveranstaltungen in Krefeld und über die Stadtgrenzen hinaus. Gestemmt wurde dies alles mit ehrenamtlichen Engagement der Veranstalter, die sich an den Pfingstwochenenden stets der tatkräftigen Unterstützung aus dem Familien- und Freundeskreis sicher sein konnten. "Rückblickend bestätigt es uns, damals die richtige Entscheidung mit diesem innovativen Weg beschritten zu haben. Das ist ein schönes Gefühl", sagt Holger Falk. Der gute Zweck wurde hierbei seit Anbeginn nicht außer Acht gelassen. Bei kulturellen Veranstaltungen wie zum Beispiel dem Besonderen Weihnachtsmarkt wird für die Aktion "Behindertengerechte Spielplätze" auch weiterhin gesammelt.

(F.L.)
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