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Verletzungssorgen bei der HSG Krefeld

Lokalsport: Verletzungssorgen bei der HSG Krefeld
Bei der HSG Krefeld fehlten in dieser Woche beim Training einige Spieler. Während Torwart Philipp Ruch und Rechtsaußen Hannes Hombrink Klausurtermine wahrnehmen mussten, wurde Geritt Kuhfuss von einer Zerrung im Gesäßmuskelbereich außer Gefecht gesetzt. Ein Einsatz am Sonntag steht aber nichts im Wege. FOTO: L.S.
Dritte Liga. Handball: Neben dem Langzeitverletzen Marcel Görden fällt auch der grippekranke David Breuer für das Spiel am Sonntag beim Soester TV aus. Auch Torwart Philipp Ruch und Kreisläufer Gerrit Kuhfuss sind leicht angeschlagen. Von Heinrich Löhr

Nach der Auswärtspartie in Habenhausen steht für die HSG Krefeld am kommenden Wochenende abermals eine Auswärtspartie an. Diesmal heißt der Gegner Soester TV und der Anwurf in der Sporthalle des dortigen Berufskollegs ist am Sonntag um 17 Uhr. Nach den teils überraschenden Ergebnissen vom vergangenen Wochenende reist die HSG als frisch gebackener Tabellenführer in die Schlüsselstadt. Punktgleich mit Schalksmühle, das den ersten Abstiegsrang belegt, steht Vorjahresaufsteiger Soest auf Platz 13 der Tabelle.

Nach dem Trauerfall in seiner Familie hat Olaf Mast das Team schon in Habenhausen wieder betreut und auch unter der Woche die Trainingseinheiten wieder geleitet. "Das ist schon phänomenal, wie mich die Mannschaft in dieser für mich schweren Stunde gestützt hat. Da ist auch außerhalb des Platzes etwas zusammen gewachsen", sagt der erstligaerfahrene Ex-Profi, der im Mannschaftssport vergleichbares bisher nur ganz selten erlebt haben will. Von daher ist die Entscheidung, die Mast für seine Zukunft als Trainer der HSG getroffen hat, nur logisch. "In der Dritten Liga bleibe ich auf jeden Fall, sollten wir aufsteigen, könnte ich mir aufgrund meiner beruflichen Belastung eine Lösung mit einem zweiten gleichberechtigten und in gleicher Spielphilosophie denkenden Trainer gut vorstellen", sagt Mast. Angesichts des derzeitigen Einpunktevorsprungs auf Fredenbeck geht es für Mast ab sofort darum, an jedem Wochenende mindestens so viel Punkte wie Fredenbeck zu holen.

Wer beim Spiel in Soest wird mithelfen können, dieses Ziel zu erreichen, war Mitte der Woche nur schwer vorherzusagen. Definitiv weiter ausfallen wird Kreisläufer Marcel Görden nach seiner Daumenoperation. Und auch die Grippe von Rückraumspieler David Breuer entpuppt sich als hartnäckiger als erwartet. Sein Einsatz wird eher unwahrscheinlich sein. Am Montag zog sich darüber hinaus Kreisläufer Gerit Kuhfuss eine Zerrung im Gesäßmuskelbereich zu, während Torwart Philipp Ruch weiterhin über Schmerzen in den Fersen klagt. In beiden Fällen sollte ein Einsatz aber möglich sein. Wegen Klausurterminen versäumte Ruch, wie auch Hannes Hombrink und Stefan Pletz, unter der Woche aber die eine oder andere Trainingseinheit. Mit im Bus nach Soest wird deshalb auf jeden Fall der mit einem Doppelspielrecht ausgestattete Robin Spickers aus Adlers Oberligamannschaft sitzen. Auch die Soester plagen sich mit Verletzungen rum. Bei deren Kapitän Max Loer wurde angerissenes Innenband und ein gezerrtes Kreuzband im rechten Knie diagnostiziert, was eine mehrwöchige Pause zur Folge hat.

Quelle: RP
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