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Lokalsport
Versöhnliches Ende für den VfB

Fußball. Die Saison 2014/15 war die erfolgreichste Spielzeit der Vereinsgeschichte Von Alex Gruber

Der VfB Uerdingen schaut in der Landesliga auf eine erste Halbserie mit einigen Rückschlägen und einem versöhnlichen Ende zurück. Begonnen hat das Abenteuer für die Blau-Gelben im Sommer, als Uerdingen mit dem souveränen Aufstieg aus Bezirksliga die erfolgreichste Saison der 105-jährigen Vereinsgeschichte krönte. Zusammen mit den Siegen bei den Stadtmeisterschaften auf Feld und in der Halle, sammelte der VfB kräftig Titel. Nach dem Jubel folgte in der neuen Saison eine schwierige Zeit für den VfB. Dabei schlug das Verletzungspech in voller Härte zu. Zwischendurch wuchs die Liste bis auf zwölf Ausfälle an. Spieler wie Kazim Ger, Andre Seidel, Philipp Grund, Peter Dudek, Jan Visser und Preben Hansen kamen aufgrund ihrer Verletzungen kaum oder sogar gar nicht zum Zug. In der Landesliga zeigte sich schnell, dass der VfB zwar in den meisten Spielen mithalten konnte, aber vor allem in der Offensive die Ausfälle kaum zu ersetzen waren. So zog er in vielen Partien nur knapp den Kürzeren, obwohl er häufig sogar überlegen war.

Auch wenn die Punkteausbeute zunächst mager blieb, behielt Uerdingen jederzeit Ruhe und arbeitete ohne Hektik an Verbesserungen. "Das Verletzungspech war regelrecht brutal, aber aufgeben ist bei uns keine Option", sagt Präsident Holger Dick. Die Ruhe gepaart mit der Geschlossenheit in den Reihen des VfB sollte sich letztlich in Punkten auszahlen. Mit einem beachtlichen Endspurt holte der VfB aus den letzten sechs Meisterschaftsspielen drei Siege und zwei Unentschieden und meldete sich eindrucksvoll im Kampf um den Klassenverbleib zurück. Nur noch zwei Punkte trennen den Vorletzten nun vom rettenden Ufer.

"Es wird ein langer Kampf, aber wir haben jetzt Blut geleckt und freuen uns auf die Rückrunde.", sagt Trainer Stefan Rex. Dabei kann Rex auf die Rückkehr von einigen Dauerverletzten hoffen. Torjäger Andre Seidel wird im Laufe der Rückrunde wieder dabei sein. Zu Gerüchten um weitere Neuzugänge, neben Dennis Lerche und Adams Kreuer, beteiligt sich Uerdingens Coach nicht: "Wir müssen sehen, was noch machbar ist. In erster Linie vertrauen wir aber unserem eigenen Kader. Die Jungs werden das hinbekommen."

Quelle: RP
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