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VfL unterliegt Dülkener FC im Finale 0:4

Lokalsport: VfL unterliegt Dülkener FC im Finale 0:4
Bezirksligist VfL Tönisberg verteidigte erfolgreich seinen Stadtmeistertitel aus dem Vorjahr. Den Siegerpokal hält Torhüter Martin Hahnen in seinen Händen. Die von Co-Trainer Wolfgang Trienekens betreuten Berger qualifizierten sich außerdem für das Masters. FOTO: Norbert Prümen
Stadtmeisterschaft. Hallenfußball: Trotz der Endspielniederlage sichert sich Tönisberg bei den "32. Offenen Kempener Hallenfußball-Stadtmeisterschaften" die Teilnahme am Masters in Dülken. Der Bezirksligist verteidigt zudem den Stadtmeister-Titel. Von Uwe Worringer

Trotz einer verdienten 0:4-Finalniederlage gegen den Dülkener FC gab es für den VfL Tönisberg gestern bei den "32. Offenen Hallenfußball-Stadtmeisterschaften ein Happy-End. Denn dadurch, dass der Turniersieger als Ausrichter automatisch qualifiziert ist, erhielten die "Berger" bereits vor dem Endspiel in der Kempener Ludwig-Jahn-Halle die Einladung für das Masters, das am 21. Januar in Dülken beginnt. Mit dem Endspielteilnehmern trafen auch die besten Mannschaften des Turniers aufeinander. Dazu zählte aber auch Gastgeber TuS St. Hubert, der im Halbfinale am DFC scheiterte. Tönisberg setzte sich in der Vorschlussrunde knapp mit 2:1 gegen den SV Vorst durch.

Mit drei Siegen sicherte sich der VfL den ersten Platz in der Gruppe A und wiederholte gleichzeitig seinen Triumph im Kampf um die Stadtmeisterschaft. Gegen Thomasstadt Kempen setzte sich der VfL durch Tore von Michael Enger, Kevin Zülsdorf (2) und Marc Frackowiak (2) mit 5:0 durch. Mit dem gleichen Ergebnis behielt TuS St. Hubert durch Treffer von Marc Bouttens, Dennis Nazeyka (2), Luca Kroepmanns und Chris Füngerlings gegen den chancenlosen B-Ligisten die Oberhand. Die Entscheidung fiel somit im direkten Duell im letzten Gruppenspiel zwischen St. Hubert und Tönisberg. Mit zehn Treffern avancierte das Derby zum torreichsten Spiel des Turniers, in dem die Gastgeber gleich dreimal führten, den knappen Vorsprung aber nie ausbauen konnten. Für die Kendeldörfler trafen Nazeyka (2), Füngerlings und Bouttens. Joshua Sprenger (2), Mike Falcone (2), Robin von Radecke und Marc Frackowiak teilten sich die Tore des späteren Finalisten. Eher enttäuschend blieb der Auftritt des A-Liga-Spitzenreiters Hülser SV, der nur zu einem Unentschieden gegen Kempen kam. In Gruppe B behielt der Dülkener FC durch drei Siege eine weiße Weste. Auf dem 2. Platz landete der SV Vorst, der sich nur aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber Borussia Oedt durchsetzte.

Mit dem Zuschauer-Zuspruch konnte der Veranstalter, der keinen Eintritt nahm, zufrieden sein. "Die Halle war voll", stellte TuS-Geschäftsführer Volker Müllers zufrieden fest. Mit deutlichem Abstand gewann Onur Batur vom SV Vorst die Wahl zum besten Torhüter des Turniers vor Sven-Uwe Locke (Borussia Oedt). Erfolgreichster Torschütze wurde der St. Hubert Nazeyka mit sechs Treffern vor dem Dülkener Sascha Lochner, der es auf fünf Einschüsse brachte.

Quelle: RP
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