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Lokalsport
VfR Fischeln bringt sich selbst um den verdienten Lohn

Krefeld. Für den Fußball-Oberligisten VfR Fischeln wird die Lage im Abstiegskampf immer aussichtsloser. Die personell arg gebeutelten Krefelder kassierten im Nachholspiel gegen den VfB Speldorf beim 3:4 (2:2) im zehnten Anlauf die neunte Heimniederlage und verpassten es, den Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze auf ein erträglicheres Maß zu reduzieren. Denn gegen den Aufsteiger wäre dank einer beherzten und engagierten Vorstellung ohne Weiteres mehr drin gewesen. Doch all das reichte am Ende nicht, weil sich die Grün-Weißen durch eklatante Fehler in der Defensivarbeit selbst um ihren Lohn brachten. Entsprechend groß war die Enttäuschung bei Trainer Josef Cherfi: "Nach vorne war das gut. Die Gegentore haben uns das Genick gebrochen. Die Niederlage ist mehr als ärgerlich. Schade für die Arbeit, die die Jungs geleistet haben."

Die Gastgeber erspielten sich in einer jederzeit packenden Begegnung in der ersten Hälfte die Mehrzahl der Chancen, lagen aber nach einem Missverständnis im Mittelfeld durch einen Treffer von Esad Morina 0:1 zurück (19.). Nach Vorarbeit von Robert Norf gelang Semih Ergin der Ausgleich (23.) und Oehlers traf nach Norf-Zuspiel zur ersten VfR-Führung an der Kölner Straße in dieser Saison (34.). Die hielt aber nur drei Minuten, weil der Abstiegskandidat erneut nicht im Bilde war und Pierre Nowitzki mit einem Kullerball zum 2:2 ausglich (37.). Speldorf bot zu Beginn der zweiten Halbzeit die besseren Szenen, doch Christian Sadlowski - einer von drei eingesetzten A-Jugendlichen - brachte den VfR erneut in Front (57.). Sadlowski scheiterte kurz darauf an VfB-Keeper Kai Gröger, der damit eine mögliche Vorentscheidung verhinderte (58.). In der Schlussphase wurde deutlich, dass Cherfi gelernte Innenverteidiger fehlen. Janis Timm nutzte das mit zwei Treffern zum 3:4 (68./83.).

Fischeln: Buschen - Kuschel (89. Esposito), Pappas, Reichardt, Baum - Orlean, Sadlowski - Ergin, Linser (76. Wittenberg), Norf (83. Cakir) - Oehlers.

(uwo)
 
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