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Lokalsport
VfR Fischeln nach 0:1 in Hiesfeld ausgeschieden

Niederrheinpokal. Fußball: Ein Missverständnis in der Hintermannschaft begünstige die Niederlage in der 2. Runde des Niederrheinpokals Von Uwe Worringer

Das Vorhaben, im Niederrhein-Pokal so weit wie möglich vorzustoßen, endete für den VfR Fischeln mit einem K.O. in der 2. Runde. Denn im Duell zweier Oberligisten unterlagen die Krefelder beim TV Jahn Hiesfeld mit 0:1 (0:1). Nächsten Sonntag besteht bereits die Gelegenheit zur Revanche, wenn die Krefelder zum Meisterschaftsspiel erneut im Dinslakener Stadtteil anreisen.

Dem VfR kam der tiefe und stellenweise sehr holprige Rasenplatz nicht gerade entgegen. Darunter litt vor allem die Passgenauigkeit im Kombinationsspiel auf engstem Raum, die ansonsten zu den Stärken der Krefelder zählt. So hatten die Gäste zwar ein leichtes optisches Übergewicht, waren aber ebenso weit entfernt von einem Treffer wie die Gastgeber, die ihr Glück vor allem mit langen Bällen ins Abwehrzentrum suchten. Auf diese Art kamen sie aber auch zum spielentscheidenden Tor. Allerdings unter gütiger Mithilfe der Grün-Hemden, weil Joel Zwikirsch von einem Missverständnis in der Fischelner Hintermannschaft profitierte (13.). Im Gegensatz zu vorherigen Begegnungen brachte den VfR der Rückstand diesmal nicht aus dem Tritt. Für mehr Gefahr konnte er jedoch auch nicht sorgen. Zwar gab es einige vielversprechenden Angriffe über die Flügel, doch im Zentrum fehlte in den meisten Fällen ein zielstrebiger Abnehmer.

Auch in der zweiten Halbzeit taten sich die Gäste schwer, zu hochkarätigen Chancen zu kommen. "Irgendwie fehlte uns die Nuance an Galligkeit und das Spiel ohne Ball, was wir am Mittwoch noch hervorragend gemacht habe", meinte Trainer Josef Cherfi nach der Partie. Mit Angelo Recker, der als einziger gegenüber dem Spiel gegen den WSV zunächst auf der Bank saß, brachte Cherfi noch eine Offensivkraft um das Ruder vielleicht noch herum reißen zu können. Viel änderte sich aber nicht, denn der VfR tat sich trotz unübersehbarem Bemühen weiter schwer, zu seinem Spiel zu finden. Weitere Optionen, den Angriff zu beleben, besaß der VfR-Coach nicht. Denn Hatim Bentaleb zog sich beim Aufwärmen eine Zerrung zu und musste passen. Für Diskussionsstoff sorgte ein Treffer von Christos Pappas an die Unterkante der Latte, der hinter der Torlinie gewesen sein soll (69.). Schiedsrichter Sven Grolik und sein Assistent sahen diese Szene anders und ließen weiter spielen.

Fischeln: Özcelik - Kuschel, Akarca, Siebe, Kilic - Pappas, Ergin - Machnik (62. Enke), Breuer, Lipinski (71. Recker) - Özkaya.

Quelle: RP
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