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VfR-Trainer Cherfi: "Noch nicht in sicheren Gefilden"

Lokalsport: VfR-Trainer Cherfi: "Noch nicht in sicheren Gefilden"
Josef Cherfi glaubt, dass Fischeln noch nicht durch ist. FOTO: Lammertz
Oberliga. Fußball: Fischelns Vorsprung schmolz auf vier Punkte. Beim Wuppertaler SV hängen die Trauben morgen sehr hoch. Von Uwe Worringer

Schon seit einigen Wochen richtet Fischelns Trainer Josef Cherfi ab und an einen prüfenden Blick zum Tabellenkeller. In der Regel waren es komfortable sechs bis sieben Punkte, die den VfR an den vergangenen Spieltagen von den Abstiegsrängen trennten. Doch Cherfi war stets weit davon entfernt, seine Mannschaft und sich in Sicherheit zu wähnen. Vor zwei Wochen rief er auch deshalb das Nahziel auf, so schnell wie möglich die 40-Punkte-Marke zu knacken, von dem der VfR noch vier Punkte entfernt ist. Die Situation änderte sich nach dem uninspirierten Auftritt bei der 2:3-Niederlage beim VfB Hilden am letzten Mittwoch zum Negativen. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz schmolz auf vier Zähler und es besteht nun akut die Gefahr, dass es in den verbleibenden sieben Spielen noch einmal richtig eng werden kann. Und das ausgerechnet vor dem morgigen Gang zum Spitzenreiter Wuppertaler SV, der nach dem überraschenden 0:2 beim SC Düsseldorf-West vor heimischer Kulisse sicher alles daran setzen wird, einen weiteren Schritt Richtung Meisterschaft zu tun.

An einem guten Tag kann der VfR sicher ebenbürtig sein, wie das 3:0 im Hinspiel unterstreicht. Dagegen spricht, dass die Krefelder in der Rückrunde in zehn Spielen gerade einmal elf Punkte sammelten. Dazu kommen sechs Gegentore in den beiden letzten Spielen. Stabilität sieht anders aus. Die Defizite in der Defensive sind sicher auch den häufigen Umbaumaßnahmen geschuldet, die Cherfi aus Verletzungsgründen immer wieder vornehmen muss. Häufig machte es der VfR dem Gegner aber auch zu einfach zum Erfolg zu kommen.

"Es ist alles eng beieinander. Wir sind keineswegs in sicheren Gefilden. Aber die aktuelle Situation hätten wir uns ersparen können", sagt Cherfi, der damit rechnet, dass 42 Punkte nötig sind um auf der sicheren Seite zu sein. "Dazu fehlen uns noch zwei Siege. Die werden wir mindestens brauchen, denn vielleicht sind sogar 45 Punkte nötig." Auf dem Weg dorthin wäre Cherfi morgen schon mit einem Zähler zufrieden: "Die Trauben hängen sicher sehr hoch. Besonders nach der letzten Niederlage des WSV. Aber wir werden trotzdem alles versuchen und uns etwas einfallen lassen."

Aktuelle Ausfälle gibt es nicht. Alle Akteure überstanden unbeschadet das Gastspiel in Hilden. Aber es ist damit zu rechnen, dass es angesichts der jüngsten Leistung und dem dritten Spiel innerhalb von acht Tagen Änderungen in der Startformation gibt. Halil Özcelik muss durch seine Sperre morgen noch einmal pausieren. Gegen den SC Kapellen ist der VfR-Schlussmann wieder spielberechtigt.

Quelle: RP
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