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Lokalsport
VfR trifft in Homberg auf selbstbewussten Aufsteiger

Oberliga. Fußball: Fischeln hat nach dem 2:1-Sieg Rückenwind.

west (uwo) Wenn ein Siegtreffer quasi in letzter Sekunde fällt, ist der Jubel meist um so größer. Beim VfR Fischeln dürfte das späte 2:1 gegen TuRU Düsseldorf allerdings auch gut für das Nervenkostüm gewesen sein. Denn gegen die starken Oberbilker waren nach der Auftakt-Niederlage beim KFC die ersten drei Punkte sicher nicht fest gebucht. Statt mit leerem Punktekonto fährt der VfR nun morgen (Anstoß 15 Uhr) zum Abschluss der Englischen Woche mit Rückenwind zum von der Euphorie getragenen VfB Homberg. Eine nicht zu unterschätzende Aufgabe, denn der Aufsteiger legte nach einem glatten 4:0-Sieg gegen den SC West und einem 2:2-Unentschieden beim VfB Hilden einen sehr guten Start hin.

Jeweils urlaubsbedingt fehlen Lucas Reinert (ein Spiel) und David Machnik (zwei Spiele). Letzteren beorderte Trainer Josef Cherfi bereits gegen TuRU auf die Sechser-Position, um einen Wechsel vornehmen zu können und gleichzeitg mögliche weitere Umstellungen zu vermeiden. Erster Kandidat als Ersatz ist Philip Reichardt. Aber Cherfi wollte sich nicht endgültig festlegen: "Wir haben sicher mehrere Möglichkeiten". Dass der Kader in der Breite an Qualität gewonnen hat, ist ein Luxus, den er in den Vorjahren meist nicht genießen konnte: "Wir können uns jetzt erlauben Spieler zu schonen oder mal gar nicht einzusetzen. So hat die Rotation auch ihr Gutes. Die Jungs bleiben unter Spannung".

Fußballerisch wusste der VfR am letzten Mittwoch zu überzeugen. Was auch daran lag, dass mit Stürmer Selim Özdemir nur ein Neuzugang in der Startelf stand, so dass im Offensivspiel bewährte Mechanismen griffen. Gute Technik, gute Ballbehauptung, Dynamik und ein gutes Auge für den Mitspieler zeichnen Özdemir aus. Daraus will Cherfi mehr Kapital schlagen: "Seine Stärken müssen wir besser nutzen". Ungeachtet dessen macht sich der VfR-Coach über seine Offensive keine Kopfschmerzen: "Bauchschmerzen macht mir mehr die Rückwärtsbewegung. Die Defensive war ja schon im letzten Jahr eine Baustelle. Aber das hat zuletzt schon ganz ordentlich geklappt".

Dem morgigen Gegner begegnet Cherfi mit viel Respekt, lässt aber außer Zweifel, etwas Zählbares mitnehmen zu wollen: "Das ist eine richtig gute und torgefährliche Truppe, die sicher sehr selbstbewusst auftreten wird. Uns erwartet eine schwere Aufgabe".

Quelle: RP
 
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