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VfR-Vorsprung schmilzt dahin

Lokalsport: VfR-Vorsprung schmilzt dahin
Da seine Rotsperre abgelaufen ist, steht Fischelns Stammkeeper Halil Özcelik in der Partie morgen gegen den SC Kapellen-Erft wieder zwischen den Pfosten. FOTO: Lammertz
Fußball-Oberliga. Für Fischeln ist die Lage vor dem Heimspiel gegen Kapellen-Erft ungemütlicher geworden. Von Uwe Worringer

Für den VfR Fischeln scheint es auf der Zielgeraden noch einmal ungemütlich zu werden. Lange sah es so aus, als ob die Grün-Weißen eine unbeschwerte Saison hinlegen würden, doch spätestestens seit dem letzten Spieltag dürfte klar sein, dass das Thema Abstiegskampf auf der Tagesordnung steht. Nicht nur weil der Absturz auf den 12. Tabellenplatz die schlechteste Platzierung dieser Saison bedeutet, sondern weil der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf vier Punkte schmolz.

Dass morgen mit dem SC Kapellen-Erft ein Gegner an der Kölner Straße gastiert, der den VfR in jüngerer Vergangenheit immer vor große Probleme stellte, könnte die Lage weiter verschärfen. Denn die Bilanz der letzten acht Aufeinandertreffen ist aus Fischelner Sicht verheerend. In acht Spielen setzten sich die Gäste sechsmal durch. Zweimal gab es eine Punkteilung. Dazu zählt auch das 2:2 im Hinspiel durch den Last-Minute-Ausgleich von Christos Pappas. Vielleicht kommt dem VfR entgegen, dass der von Wolfgang Brück trainierte Tabellensiebte zuletzt eine Schaffenskrise durchlebte. Drei Niederlage gab es in Folge, in denen auch kein einziger Treffer gelang. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Gäste alles daran setzen werden, den Negativlauf zu stoppen.

Der VfR erhielt nach dem 0:2 in Wuppertal für seinen spielerisch guten Auftritt zu Recht Komplimente vom gegnerischen Anhang und wusste auch davor durchaus zu überzeugen. Was letztendlich zählt, sind die Ergebnisse. Und in dieser Hinsicht kränkelt die Cherfi-Auswahl bereits die gesamte Rückrunde, in der in elf Spielen gerade einmal elf Punkte zusammen kamen.

Trainer Josef Cherfi erwartet von seiner Mannschaft eine konzentrierte Leistung: "Es ist klar, dass wir noch ein paar Punkte einfahren müssen. Ich bin mir sicher, dass die Jungs wissen worum es geht. Wir haben jetzt zwei Heimspiele hintereinander. Da wollen wir Zählbares behalten. Die Qualität ist da. Das hat die Mannschaft in den letzten Heimspielen bewiesen." Mit Kapellen treffe seine Mannschaft aber auf einen unangenehmen Gegner: "Das wird keine leichte Aufgabe. Außerdem ist der SC gesichert, so dass er sicher weniger Druck hat als wir."

Da seine Rotsperre abgelaufen ist, steht Stammkeeper Halil Özcelik wieder zwischen den Pfosten. Auch der wegen seiner fünften Gelben Karte zuletzt gesperrte Sven Kegel ist wieder spielberechtigt. Stefan Linser steht dagegen nicht im Kader. Wegen noch nicht näher diagnostizierten Knieproblemen will Cherfi nichts riskieren und seine Allzweckwaffe schonen. Dafür steht Emre Özkaya nach seiner Verletzungspause wieder zur Verfügung.

Quelle: RP
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