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Weibliche U19 des SV Bayer Uerdingen landet auf Platz drei

Lokalsport: Weibliche U19 des SV Bayer Uerdingen landet auf Platz drei
Hand in Hand ging es für die weibliche U19 des SV Bayer Uerdingen vor den Spielen mit einem Sprung ins Wasser. FOTO: thomas Lammertz
Wasserball. Der weiblichen U19-Mannschaft des SV Bayer Uerdingen ist es trotz Heimvorteil nicht gelungen, ihren aus dem Vorjahr errungenen deutschen Meistertitel zu verteidigen. Bei der Endrunde mit den besten vier Teams aus Deutschland landeten die Schützlinge von Trainerin Sybille Kaisers im Freibad der SSF Aegir Uerdingen diesmal am Ende auf Platz drei.

Dass es in diesem Jahr nicht ganz einfach wird, ganz oben auf dem Siegertreppchen zu stehen, zeigte sich gleich im ersten Spiel gegen den SC Chemnitz, das mit 9:10 verloren wurde. In einer von der Spannung her kaum zu überbietenden Partie ging Bayer immer wieder mit einem Tor in Führung, musste aber im Anschluss postwendend den Ausgleich der Chemnitzer hinnehmen. In der Schlussminute fiel die Entscheidung. Chemnitz startete den letzten Angriff und kam acht Sekunden vor der Schlusssirene zum Siegtor. Ähnlich erging es dem Bayer-Team im zweiten Spiel gegen den späteren neuen Meister SV Nikar Heidelberg. Wieder waren es die Uerdinger, die den Ton angaben und zur Halbzeit sogar mit 6:3 führten. In der zweiten Halbzeit wurde dann das spielerische Potenzial nicht abgerufen. Heidelberg holte auf und ging sogar mit 10:9 in Front. Aylin Fry sorgte diesmal mit dem 10:10 eine Minute vor dem Ende für einen einigermaßen versöhnlichen Abschluss. Vor dem dritten und letzten Spiel gegen den Düsseldorfer SC stand schon so gut wie fest, dass diese Partie letztlich über den dritten oder vierten Rang entscheiden würde. Nach einem schwerfälligen ersten Viertel, nach dem Uerdingen mit 3:2 in Führung lag, lief es spätestens ab Ende des zweiten Viertels wesentlich besser für Bayer. Auch hier hieß es wie gegen Heidelberg 6:3 zur Halbzeit. Im zweiten Durchgang wurde aber diesmal konzentrierter gespielt. Nach vorne hin machten Jamie Verebelyi und Sophia Eggert die nötigen Tore, in der Abwehr wurden dagegen nur noch drei Düsseldorfer Treffer zugelassen. Trotz der Bronzemedaille zeigte sich Bayer-Trainerin Sybille Kaisers nicht ganz zufrieden. "Wir haben im Vorfeld auch draußen trainiert, daran kann es nicht gelegen haben. Ich muss allerdings mir gegenüber kritisch sein, wieso wir es nicht geschafft haben, unsere Möglichkeiten richtig abzurufen", sagte Kaisers, für die es das letzte Auftreten als Trainerin war.

(F.L.)
 
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