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Lokalsport
"Wollen das Jahr positiv abschließen"

Lokalsport: "Wollen das Jahr positiv abschließen"
Szene aus dem Hinspiel: Alexander Lipinski (grünes Trikot) war gegen Ratingen einer der Torschützen beim 3:1-Sieg des VfR Fischeln. FOTO: Lammertz
Oberliga. Fußball: Fischelns Trainer Josef Cherfi will heute Abend nicht mit leeren Händen aus Ratingen zurückkehren. Von Uwe Worringer

Mit einer positiven Bilanz von sieben Siegen gegenüber sechs Niederlagen beendete der VfR Fischeln am vergangenen Wochenende nach dem Derby beim TSV Meerbusch die Hinrunde. Das kann sich durchaus sehen lassen, obgleich bei konstanterer Leistung durchaus mehr drin gewesen wäre. Bevor es nun in die wohl verdiente Winterpause geht, steht heute noch das erste Rückrundenspiel an. In einer vorgezogenen Partie des 18. Spieltages ist der VfR bei der Ratinger Spielvereinigung zu Gast. Anstoß im Sportpark Ratingen ist um 17.30 Uhr. Mit drei Punkten Rückstand auf die Grün-Weißen liegen die Gastgeber (22 Punkte) derzeit auf dem zehnten Tabellenplatz. Das Hinspiel endete mit einem 3:1-Sieg für Fischeln durch Treffer von Alexander Lipinski, Burak Akarca und Christos Pappas.

Auf die bevorstehende spielfreie Zeit freut sich nicht nur Trainer Josef Cherfi: "Ich denke, die Pause tut uns allen gut. Wir haben alle ein anstrengendes halbes Jahr mit Höhen und Tiefen hinter uns. Jetzt heißt es, den Akku aufzuladen." Vorher soll sich seine Mannschaft aber noch einmal voll reinhängen und das Punktekonto aufbessern: "Nicht nur im Wissen darum, wie eng alles in der Tabelle zusammenhängt, wollen wir schon noch etwas holen und das Jahr positiv abschließen." Damit spielt Cherfi unter anderem auf den Vorsprung auf die Abstiegszone an. Zwar holte der VfR aus den beiden letzten Spielen vier Punkte, das Polster auf den ersten Abstiegsplatz vergrößerte sich aber nur von fünf auf sechs Zähler nur unwesentlich. Dem heutigen Gegner begegnet Cherfi aber mit großem Respekt: "Sie stehen sicher nicht so gut da, wie allgemein gedacht. Aber wir wissen um die Stärke von Ratingen. Vor allem im Angriff sind sie mit Daniel Keita-Ruel überdurchschnittlich gut besetzt. Das wird sicher kein Spaziergang." Bis auf den auf den in den Flitterwochen befindlichen Burak Akarca hat der VfR heute alles an Bord.

Wenn am 17. Januar die Vorbereitung auf den Rest der Rückrunde beginnt, könnte das eine oder andere neue Gesicht an der Kölner Straße begrüßt werden. Denn das Jahresende will der VfR nutzen, um zu sehen, welcher Spieler sich wie weiter entwickelt hat. Verbunden mit der Frage, ob die Betroffenen ihm zukünftig weiter helfen können oder bei anderen Klubs mehr Spielzeiten zu erwarten haben. Gespräche mit potenziellen Neuzugängen laufen. "Wir wollen zwei bis drei Spieler holen, die uns in der Rückrunde verstärken sollen", sagt Cherfi. Gut täte dem VfR, einen Stürmer zu verpflichten. Die sind aber rar gesät und nicht gerade preiswert.

Quelle: RP
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