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Lokalsport
Zweites Lokalderby für die Adler

Oberliga. Handball: Die Königshofer treten am Samstag um 19.30 Uhr bei TV Vorst an. Von Sven Schalljo

Mit der Partie beim TV Vorst steht für das Team von Adler-Trainer Dirk Wolf am Samstagabend um 19.30 Uhr gleich das zweite Lokalderby in dieser Spielzeit auf dem Programm. Im ersten Spiel war der Start gegen Aufsteiger Oppum durchaus gelungen. Immerhin gab es einen 25:20-Erfolg zu bejubeln. Dieser hätte durchaus höher ausfallen können, doch zu viele Strafen inklusive zweier roter Karten sorgten immer wieder dafür, dass auf Seiten der Adler kein richtiger Spielfluss zustande kam. Allerdings waren sich alle Beteiligten inklusive des Gegners einig, dass speziell die Spielausschlüsse nicht eben zwingend waren.

Auf der positiven Seite allerdings bleibt, dass es gelang, das Spiel über weite Strecken zu beherrschen und zu kontrollieren. Außerdem trat die Mannschaft geschlossen auf und war nicht abhängig von einem Spieler. Die Tore verteilten sich auf gleich zehn Schützen, von denen die besten Werfer Tom Wolf und Luca Lewandowski je fünf Treffer bejubeln durften.

Ganz anders verlief da der Saisonstart der Vorster, die gerieten beim 23:35 in Remscheid böse unter die Räder gerieten und deshalb nach dem Auftaktwochenende auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen. Der Aufsteiger musste also beträchtlich Lehrgeld zahlen. Dennoch muss das Adler-Team auch hier eine konzentrierte Leistung zeigen und seine Angriffe konsequent zu Ende spielen. Nachlässigkeiten können insbesondere gegen Aufsteiger schnell zu einer Eigendynamik führen, die dann schwer zu kontrollieren ist. Besonders im Auswärtsspiel vor einer vollen Rude-Dermers Halle könnte sich schnell eine dann unkontrollierbare Eigendynamik entwickeln. Das sieht auch Trainer Dirk Wolf so, der von seinem Team fordert, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: "Vorst hat im ersten Spiel in der Liga sicher Lehrgeld bezahlt. Aber daraus dürfen wir nicht ableiten, dass es am Samstag ein Selbstläufer wird. Wir müssen den Gegner ernst nehmen und unsere Leistung bringen. In Vorst erwartet uns eine heiße Atmosphäre und die Jungs sind heimstark."

Quelle: RP
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