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Krefeld
Sprachkurse und Ausbildung für 3400 Flüchtlinge

Krefeld. 3400 Flüchtlingen leben derzeit in Krefeld. Sie brauchen Unterkunft, Sprachausbildung sowie einen Kindergarten-, Schul- oder Arbeitsplatz. Die Vorsitzende des Flüchtlingsrates, Ute Richter, und der Flüchtlingskoordinator der Stadt, Hansgeorg Rehbein, informierten jetzt im Rahmen einer SPD-Veranstaltung über die aktuelle Situation vor Ort. "Die Menschen, die zu uns kommen, fragen zunächst nach einer Unterkunft und nach dem Lebensnotwendigsten", so Rehbein. Zentrale Bedeutung habe jedoch die Sprachausbildung und Arbeit. "Bis heute geht es den Menschen darum, möglichst bald selbstständig für ihren Lebensunterhalt sorgen zu können", betonte Ute Richter.

Das gehe nicht ohne Sprachkenntnisse und berufliche Bildung. Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann wies auf das Engagement des Landes NRW beim Thema Flüchtlinge hin: "Als erstes und bisher einziges Bundesland investiert NRW erhebliche Mittel, um zunächst 3600 zusätzliche Plätze in Basissprachkursen zu den Angeboten des Bundes zu schaffen - und dies zu einem möglichst frühen Zeitpunkt."

(jon)
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