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Krefeld
St.-Anton-Straße: FDP will Zukunft mit Bedacht beraten

Krefeld. FDP kritisiert Vorstoß der SPD zur baulichen Umgestaltung.

Die Zukunft der St.-Anton-Straße in ihrer Funktion als Durchfahrtstraße wollen die Freien Demokraten ohne Hast und Eile auf die Tagesordnung heben. Die FDP Stadtmitte will zunächst über das Mobilitätskonzept für die Innenstadt sprechen. "Wir kritisieren daher den jüngsten Vorstoß der SPD, die in der vergangenen Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Stadtsanierung mit einem Antrag zum aktuellen Sachstand eine Diskussion über eine mögliche bauliche Umgestaltung angestoßen hatte", erklärte Ratsherr Florian Ott.

Jürgen Wagner, Vorsitzender der FDP Stadtmitte ergänzte: "Über die zukünftige Gestaltung der St.-Anton-Straße zu diskutieren, bevor das für Ende 2018 angekündigte Mobilitätskonzept für die Innenstadt vorliegt, ist nicht sinnvoll. Schließlich können die künftige Funktion und die daraus abgeleitete bauliche Gestaltung der St.-Anton-Straße städtebaulich erst dann definiert werden, wenn klar ist, welche Rolle die Straße im innerstädtischen Straßennetz insgesamt spielen soll. Wir warnen deshalb eindringlich davor, nun aus dem Bauch heraus unbedachte Entscheidungen zu treffen, ohne die Ergebnisse des Mobilitätskonzepts zu kennen."

Dringend einfließen in das Mobilitätskonzept müssten alle relevanten Aspekte bezüglich der künftigen Verkehrsführung in der Innenstadt, die Erkenntnisse über die Einpendelverkehre aus St. Tönis und Kempen, der Wille der Bürger und vor allem etwaige Konsequenzen einer Funktionsveränderung der St.-Anton-Straße auf andere innerstädtische Straßen und deren Anwohner.

(sti)
 
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