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Krefeld
St. Elisabeth: Altar kommt in den Garten

Krefeld: St. Elisabeth: Altar kommt in den Garten
Günter Büdel bei der Pflasterarbeit am Fundamant für den Granit-Altar, der noch in zwei Teilen neben Pfarrer Klaus-Stephan Gerndt steht. FOTO: Thomas lammertz
Krefeld. Der erste Freiluftgottesdienst auf dem neuen Fundament im Gemeindegarten wird am 27. August in Tradition der Kapuziner mit einer "Grillmesse" gefeiert. Ein neues Banner wirbt für die Grabeskirche an der Hülser Straße. Von Jochen Lenzen

Der Zusammenhalt der Gemeinde St. Elisabeth von Thüringen, deren Kirche an der Hülser Straße zurzeit in eine Grabeskirche umgebaut wird, wird gerade im wahren Wortsinn mit einem weiteren Fundament gefestigt: Im Garten hinter dem Julius-Vogt-Gemeindehaus pflastern die Ehrenamtler Günter Büdel, Markus Berger und Lutz Vander eine Fläche für den Altar, der aus der Kirche entfernt wurde und nun dort aufgestellt werden soll. "Wir brauchen dieses Fundament, damit der schwere Altar aus italienischem Granit nicht in den Boden absinkt", sagt Pfarrer Klaus-Stephan Gerndt.

Zwar werden die Gemeindemitglieder in der künftig umgebauten Kirche weiterhin Messen feiern können - wenn sie in "trauerpastoralem Kontext" stehen -, doch sollen demnächst auch gelegentlich wieder Freiluft-Gottesdienste, insbesondere mit Pfadfindern, Schützen und Familien, das Gemeindeleben bereichern. "Das erste Ereignis mit dem Altar im Freien wird die "Grillmesse" am Samstag, 27. August, um 18 Uhr", kündigt Pfarrer Gerndt an. "Die Grillmesse ist allerdings nichts Neues, sondern eine alte Tradition der Kapuziner, die früher einmal im Jahr dazu in den Klostergarten eingeladen hatten, und die wir im vergangenen Jahr wieder haben aufleben lassen." Dazu sind neben der St. Elisabeth-Gemeinde auch die anderen beiden Gemeinden der Pfarre Heiligste Dreifaltigkeit - St. Anna und St. Thomas Morus - sowie die Pfarre St. Cyriakus aus Hüls eingeladen. "Beide Pfarren feiern auch gemeinsam den Freiluft-Gottesdienst zum Erntedank am 25. September auf dem Vennekelhof an der Tönisvorster Straße, um die Gemeinschaft der Gemeinden Krefeld Nord-West zu pflegen", ergänzt Pfarrer Gerndt.

Aus der Grabeskirche sind inzwischen Altäre, Taufbecken und Figuren herausgenommen worden. Demnächst wird die Orgel eingepackt, um sie vor weiterer Verschmutzung durch die Umbauarbeiten zu schützen. Die Pieta wird in Kürze im Vorraum von St. Thomas Morus aufgestellt. Neben Handzetteln, die in Kirchen in Krefeld, Meerbusch und Kempen ausgelegt werden, wirbt neuerdings ein großes Banner, das neben der Kirche angebracht wurde, für die Grabeskirche. Bisher konnten 220 der 1013 Urnengrabstätten verkauft werden.

Quelle: RP
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