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Krefeld
Stadt erhält Geld gegen Kinderarmut

Krefeld. Das NRW-Programm "Kein Kind zurücklassen" wird bis Ende 2018 fortgesetzt.

Für den SPD-Ratsherrn Julian Seeger sind das gute Nachrichten: Anders als ursprünglich geplant, wird die neue Landesregierung nun doch das rot-grüne Projekt "Kein Kind zurücklassen!" (KeKiz) weiterführen, nachdem bereits einige Kommunen gegen die Einstellungspläne protestiert hatten. Das Programm soll nun zunächst bis Ende 2018 weiterlaufen.

Die SPD-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen begrüßte die Fortsetzung von KeKiz. Auch für Krefeld als teilnehmende Kommune laufen die Förderungen damit weiter. Julian Seeger, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Rat der Stadt, erklärte: "Das ist eine gute Nachricht für Krefeld. Auch unsere Stadt hat nun die nötige Klarheit, um die im Rahmen von KeKiz bereits begonnene Arbeit fortzusetzen. Ziel des Projektes ist der Aufbau von sinnvollen Präventionsketten, um die Folgen von Kinderarmut aufzufangen und allen Kindern und Jugendlichen von Anfang an dieselben Chancen zu geben - egal, wie die soziale und finanzielle Situation ihrer Eltern ist."

Die neue Landesregierung aus CDU und FDP hatte das Projekt lange kritisiert und plante dessen Abschaffung, sah sich nach dieser Entscheidung aber massiver Kritik aus der SPD-Fraktion im Landtag, aus den Kommunen und von Seiten der Fachwelt ausgesetzt. "Offensichtlich hat diese zu einem Umdenken geführt", vermutet Sozialdemokrat Seeger.

(jon)
 
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