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Krefeld
Stadt lässt alle Straßen fotografieren

Krefeld: Stadt lässt alle Straßen fotografieren
Durch den Einsatz moderner Kameratechnik können Straßenflächen während der "Befahrung" aufgenommen und mit Geodaten versehen werden. FOTO: Busch
Krefeld. Es werden innerhalb von zwei Wochen durch Spezialfahrzeuge unter anderem Aufnahmen von 850 Kilometer Straße sowie den Fußgängerzonen gemacht.

Die Stadtverwaltung lässt in Kooperation mit der Netzgesellschaft Niederrhein (NGN) ab sofort mit GPS-gestützten Kameras systematisch 850 Kilometer öffentliche Straßen, angrenzende Bereiche sowie die Fußgängerzonen fotografieren. Die Aufnahmen erfolgen durch die Firma Cyclo Media. Mehrere Fahrzeuge werden innerhalb von zwei Wochen die Aufnahmen in Krefeld machen. Die Bilder sollen zukünftig als Datengrundlage für zahlreiche gesetzlich vorgegebene städtische Aufgaben dienen und die Arbeit erleichtern. Es findet keine allgemeine Veröffentlichung der Panoramabilder im Internet statt. Deutschlandweit haben bereits einige Städte, wie beispielsweise Bonn, Frankfurt oder Duisburg solche Bilddaten in der verwaltungsinternen Nutzung.

Die Bandbreite der denkbaren Anwendungen reicht vom Straßenbau bis zum Umwelt- und Grünflächenmanagement, von der Verkehrsplanung bis zur Sondernutzungsgenehmigung. Stadtverwaltung und die NGN verwenden die Bilddaten nur für ihr internes Datennetz und ausschließlich für ihre Aufgaben. In den entstehenden Bildern werden durch die Herstellerfirma alle Kfz-Kennzeichen und Gesichter gepixelt und somit unkenntlich gemacht. Sollten einzelne Aufnahmen beispielsweise aus technischen Gründen unbrauchbar sein, wird für die betroffenen Bereiche in gut zwei Monaten eine erneute Befahrung erfolgen.

Quelle: RP
 
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