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Krefeld
Stadt sieht keine Anzeichen für eine Rattenplage

Krefeld. Auf Antrag der SPD-Fraktion lieferte die Verwaltung einen Sachstandsbericht zum Rattenbefall in der Stadt. "Wir beobachten keine Intensivierung der Lage und konnten in den letzten zwei Jahren der Problemstellung gerecht werden", sagte Georg Lieser, der Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Krefeld. Er führte aus, dass Baumaßnahmen an den Abwasserkanälen "die Tiere aufstören würden" und die unsachgemäße Müllablagerung für Rattenbefall sorge.

Auf konkrete Nachfrage von Anke Drießen-Seeger (SPD) konnte Lieser keine Angaben über eine Intensivierung des Rattenbefalls machen: "Es liegen uns darüber keine aktuellen Informationen vor". Ebenso konnte er auch die Populationszahl von über einer Million, mit der ihn Stefanie Neukirchner (CDU) konfrontierte, nicht bestätigen. Er konstatierte lediglich, dass es nicht zu erwarten sei, dass Krefeld eines Tages rattenfrei sei. Hans Butzen (SPD) hakte nach, ob es neue Strategien in der Rattenbekämpfung gebe und inwieweit der Gesundheitsaspekt in Bezug auf Übertragung von Krankheiten in die Überlegungen einbezogen würden. Er forderte die Verwaltung auf, diesen Punkt auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen. Ergänzend dazu regte Walter Fasbender (CDU) an, sich an "Bestpractice-Beispielen" anderer Städte zu orientieren.

(vD)
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