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Krefeld
Stadt zu Mariannenschule: Umbau soll rechtzeitig fertig werden

Krefeld. Die Stadt hat auf den Eltern-Protest an der Mariannenschule reagiert. Pressesprecher Dirk Senger sagte im Auftrag des Fachbereichs Schule auf die Frage, wie sich die Situation der Schule aus Sicht der Verwaltung darstelle, die Stadtverwaltung gehe davon aus, dass die Arbeiten innerhalb der Sommerferien fertiggestellt werden können. "Eine garantierte Zusage ist zurzeit aber nicht möglich. Deswegen wurde seitens der Stadt mit Schulleitung und Schulaufsicht die in dem Elternschreiben mitgeteilte Übergangslösung besprochen", erklärte Senger weiter. Die Frage, warum die Schule erneut dreizügig wird, obwohl eine Fertigstellung der Umbaumaßnahmen noch gar nicht gewährleistet ist, beantwortet die Stadt damit, dass zum Zeitpunkt der Entscheidung zur Klassenbildung man - wie auch jetzt noch - von einer rechtzeitigen Fertigstellung des Umbaus ausgegangen sei. Eine Übergangslösung in den Räumen der Ganztagsbetreuung an der Philadelphiastraße bereitet den Eltern besonders Sorgen. Dazu Senger: "Die Räumlichkeiten würden ausschließlich in einem Zeitfenster in Anspruch genommen, bevor die Ganztagsangebote beginnen. Es würde alles daran gesetzt, eine eventuelle anderweitige Unterbringung einer Klasse auf einen möglichst kurzen Zeitraum zu beschränken."

Die Eltern sind noch immer nicht überzeugt, dass die Umbauarbeiten in sechs Wochen beendet sein werden und dass es sich im schlimmsten Fall nur um eine kurze Zeit mit Übergangslösung handeln wird. Sollte es, wie von ihnen befürchtet, anders kommen, wollen sie den eklatanten Raummangel nicht wie im vergangenen Schuljahr klaglos hinnehmen, sondern kündigen bereits jetzt Protestmaßnahmen an.

(bk)
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