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Für Frohe Und Traurige Gelegenheiten
"Gefühlsecke" für den Garten des Stups-Kinderzentrums

Krefeld. "Wir möchten unseren Kindern und den Familien im Stups-Kinderzentrum einen Bereich geben, in dem sie ihren Gefühlen Raum lassen können - ihr Leben und ihre Zeit im inderzentrum ist mit vielen fröhlichen und auch traurigen Momenten verbunden", erklärt Karin Meincke ein Projekt, dessen Umsetzung ihr anlässlich ihres Abschieds als Oberin der DRK-Schwesternschaft ein besonderes Anliegen gewesen ist. Im Garten des Kinderzentrums wurde jetzt eine "Gefühlsecke" eingerichtet: ein Gemeinschaftsprojekt vieler Erwachsener - aber Namensgeberin war natürlich ein Kind.

Karin Meincke hatte einem achtjährigen Mädchen erzählt, wie der Ort aussieht und welche Ideen dahinter stecken, und damit war für das Mädchen klar: "Dann ist das eine Gefühlsecke". So war die Achtjährige auch diejenige, die die erste Kerze anzünden durfte. Die "Gefühlsecke" liegt in einem durch Hecken und Gebäude geschützten Seitenbereich im Garten des Kinderzentrums. Dort wurde eine Stele aus Buntschiefer mit Murano-Glaselementen des Künstlers Gregor "Doc" Davids aufgestellt, die dieser gestiftet hatte.

Der Kontakt zu Doc Davids entstand über seinen Galeristen Egon Heidefeld. In der Gefühlsecke steht dauerhaft eine Kerze, gespendet vom Gospelchor family of hope in einem Glaszylinder, der von Kerzen Engels gespendet wurde. Stups-Kinder können diese Kerze anzünden, wenn sie Geburtstag haben oder weil ein anderes freudiges Ereignis ansteht. Ebenso steht die "Gefühlsecke" bei traurigen oder in schwierigen Situationen den Kindern und Familien als ein Ort des Gedenkens, des Bittens, des Trauerns oder einfach nur Nachdenkens zur Verfügung.

Das Licht, das so in die Welt gesendet wird, kann auch einen "Ausflügler" begleiten, der für immer von dieser Welt weggeflogen ist. - Als Sitzgelegenheiten dienen große Findlinge, die die Baumschule Höfkes ebenso wie die Gartenarbeiten zur Gestaltung der Gefühlsecke gestiftet haben. Schirmherrin Andrea Berg, kam selber zur Eröffnung. "Wir freuen uns und sind sehr dankbar, dass sich so viele Menschen mit diesem Projekt auseinander gesetzt und es letztlich unterstützt haben.

Ein solcher Bereich fehlte für die Kinder und die Familien", meint Diane Kamps, Oberin der DRK-Schwesternschaft.

Quelle: RP
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