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Schlaumäuse-Initiative
Pfiffikus-Kinder bekommen Tablet geschenkt

Krefeld-Nordbezirk. Die Begeisterung steht den "Maxikussen" der Kita Pfiffikus ins Gesicht geschrieben. Grund ist das Tablet, auf dem sich die "Schlaumäuse" Lette und Lingo samt dem Wörterwichtel durch diverse Geschichten bewegen und zu Spielen rund um die Sprache einladen.

Seit dieser Woche nennt die Kita des Deutschen Kinderschutzbunds am Wilmendyk ein Tablet ihr Eigen, auf dem die Software des Sprachlernprogramms "Schlaumäuse" integriert ist.

Über Krefelds CDU-Bundestagsabgeordneten Kerstin Radomski entstand der Kontakt zur Firma Microsoft, deren Mitarbeiter Stephan Hohmann als Leiter der "Schlaumäuse"-Initiative die Politikerin jetzt bei der Übergabe des Tablets in der Krefelder Kita begleitete. Daher gab es gleich zweimal einen Grund zur Freude. Auf der einen Seite wird die Sprachförderung unterstützt und auf der anderen Seite bietet das Tablet einen weiteren vielfältigen Einsatz.

"Wir arbeiten bereits punktuell mit den neuen Medien in unserer Einrichtung. Das neue Tablet ist ein Anstoß für uns, weil es uns wiederum andere Möglichkeiten der Wissenserweiterung ermöglicht. Wenn wir draußen unterwegs sind und zum Beispiel einen unbekannten Vogel entdecken, können wir mit Hilfe des Tablets direkt nachschauen. Mit dem Tablet können wir außerdem einen Film drehen", sagt Kita-Leiterin Iris Stachelhaus. Es ist das erste Tablet für die Kita, die ansonsten über Laptop, Fotoapparat, Aufnahmegerät und Fernsehen verfügt. Stachelhaus freut sich, dass über dieses moderne Medium die Kinder ans Lernen herangeführt werden. "Die Kinder spielen nicht einfach, sondern erhalten spielerisch Sprachkompetenz", begrüßt auch Radomski den Einsatz.

Sprachförderung wird im Pfiffikus großgeschrieben und ist in nahezu jeden Bereich integriert bis hin zur Sprachförderung durch Bewegung. Die neue Software der "Schlaumäuse" gibt auch hier neue Möglichkeiten. Das eigens für die Vorschulkinder und Grundschulen entwickelte Angebot soll so bei den "Maxikussen" , wie die Vorschulkinder im Pfiffikus heißen, genutzt werden. Das Programm ist dabei so angelegt, dass die Kinder alleine oder in einer Kleingruppe ins Land der Sprache eintauchen. Sie können unterschiedliche Spiele abrufen, bei denen die beiden "Schlaumäuse" den jeweiligen Ablauf erklären. Doch Vorsicht! Der Wörterwichtel ist im Einsatz und klaut Buchstaben. "Und dann können wir nicht mehr richtig sprechen", bringt es Klara bei der ersten Benutzung direkt auf den Punkt.

Es sei immer noch so, dass jedes zehnte Kind einen Sprachförderbedarf habe, informiert Stephan Hohmann. Mittels eines Auswertungstools können die Kita-Mitarbeiter übrigens Lernfortschritte und Problemstellen erkennen. Für Eltern besteht zudem die Möglichkeit, über die Kita einen Vollversionschlüssel zu erhalten. Auf diesem Weg kann die Sprachentwicklung "Schlaumäuse" auch daheim einziehen und helfen, Sprache zu verbessern.

Quelle: RP
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