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Krefeld
Stadthaus - FDP fragt nach Chancen zum Verkauf

Krefeld. Die Krefelder FDP sieht sich durch das Gutachten zum Stadthaus in ihrer Linie bestätigt, wonach eine Sanierung nach einem PPP-Modell wohl am günstigsten ist. "Wir waren früh gegen eine Sanierung in Eigenregie der Stadt und haben das Modell Feuerwache bevorzugt", sagte FDP-Fraktionschef Joachim Heitmann auf Anfrage. Allerdings gibt es für die FDP noch offene Fragen - eine davon: Welche Bemühungen hat die Stadt unternommen, um das Stadthaus doch noch zu verkaufen? Planungsdezernent Martin Linne hat dazu bei der Vorstellung des Gutachtens allgemein gesagt, dass jeder Versuch gescheitert sei - auch der berühmte Verkauf für den symbolischen Euro.

Das ist der FDP zu wenig. "Die Alternative, sich von dem Stadthaus ganz zu trennen und ein neues Stadthaus an anderer Stelle auf einem städtischen Grundstück, zum Beispiel am Südausgang des Hauptbahnhofs, zu errichten, wurde mit der Mitteilung abgetan, dass man bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit potenziellen Käufern gesprochen, aber kein Interesse an einem Erwerb gefunden habe. Diese bisherigen Bemühungen bitten wir, uns noch detaillierter darzustellen. Auf jeden Fall sollte die Stadt bis zur endgültigen Entscheidung ihre Bereitschaft für einen Verkauf des Objektes gegenüber potenziellen Käufern bekunden", fordert die FDP.

CDU, SPD und UWG-Ratsgruppe machen Beratungsbedarf geltend und wollen das Gutachten prüfen. Die Fraktion "Die Linke" lehnt das PPP-Modell als langfristig zu teuer ab. Das Gutachten war zu dem Ergebnis gekommen, dass - auf 30 Jahre gesehen - die PPP-Sanierung die günstigste ist.

(vo)
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