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Freizeit
Stadtteilhaus für Nachbarn aus über 20 Nationen

Krefeld. Aus dem "Schicks-Pflänzchen" ist ein "Schicks-Baum" geworden: Treffender, als Alfred Kuhn, Sprecher des ökumenischen Arbeitskreises, kann man kaum formulieren, welchen Stellenwert sich das Jugend- und Stadtteilhaus Schicksbaum seit seiner Eröffnung im Jahr 2013 erarbeitet hat.

Von Anfang an haben die neuen Bürger des jungen Stadtteils, in dem Menschen aus über 20 Nationen zuhause sind, sich für die Gemeinschaft engagiert. Viele Angebote fanden zunächst in der Grundschule statt. Die ehrenamtliche Arbeit der "Frauen von Schicksbaum" wurde 2012 mit dem Preis für Bürgerschaftliche Selbsthilfe ausgezeichnet.

Die Caritas hat mit der Eröffnung des Stadtteilhauses auch dessen Trägerschaft übernommen. Mit Carsten Pohlscheid und Ursula Wagner haben zwei erfahrene Pädagogen sich engagiert der Stadtteilarbeit angenommen und viele Angebote etabliert. Ein Leseclub für Kinder der Klassen eins bis sechs zählt ebenso dazu, wie die Teilnahme am Fußballcup der Jugendzentren oder die coole Tanzgruppe Schickz Breakers.

Nach der Sommerpause geht es mit zwei großen Events weiter: Das Jugendzentrum nimmt mit zwei Wahltagen an der bundesweit organisierten U18-Wahl teil. Am 11. September können Schulklassen ihre Stimme abgeben, am 12. September dann die Besucher des Jugendzentrums. Zuvor haben die Schicksbaumer aber noch internationalen Besuch: Gruppen aus Posen und Leicester sind zu Gast, helfen beim Gestalten der Seifenkisten und dürfen auch beim Rennen mitfahren.

(cpu)
 
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