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Krefeld
Studenten erfinden neuen Slogan "Krefeldisiere Dich"

Krefeld. Studenten der Hochschule Niederrhein haben sich einen Slogan ausgedacht, mit dem Krefelder Bürger zu Engagement animiert werden sollen. "Krefeldisiere Dich" heißt das Leitmotiv dazu. Fünf Kommunikationsmittel sollen dabei helfen, es in die Bevölkerung zu tragen: Plakate und die Banner in der Innenstadt, kleine Werbebotschaften beispielsweise auf Zapfsäulen, Postkarten oder Bierdeckeln, regelmäßige Eventaktionen zur Bürgerbeteiligung, Pressearbeit und die sozialen Netzwerke. Die Krefelder sollen aufgefordert werden, ihre persönlichen Positiv-Geschichten zu erzählen oder ein eigenes Profilbild im sozialen Netzwerk mit dem Slogan "Krefeldisiere Dich" einzustellen.

Hintergrund: Mit der langfristig angelegten Aktion "Krefelder Perspektivwechsel" möchte das Stadtmarketing alle Bürger der Seidenstadt dazu anregen, ihre Heimat einmal aus einer anderen Blickrichtung zu betrachten und dadurch die - zum Teil versteckten - Schönheiten zu entdecken. Bis zum Jubiläumsjahr 2023 soll es regelmäßig Mitmach-Aktionen und andere Angebote geben, an denen unter anderem Akteure aus Kultur, Sport und der Krefelder Wirtschaft beteiligt sind. Studierende des Master-Studiengangs Business-Management der Hochschule Niederrhein (HN) hatten vom Stadtmarketing den Auftrag erhalten, Vorschläge für eine Kommunikationsstrategie zum Krefelder Perspektivwechsel zu erarbeiten, um die Arbeit des Stadtmarketings zu verstärken und wissenschaftlich zu begleiten.

Studierenden aus dem Mönchengladbacher Studiengang unter Federführung von Professor Harald Vergossen - allesamt keine Krefelder - haben in vier Gruppen Vorschläge erarbeitet, wie es gelingen kann, die Idee des Perspektivwechsels bekannter zu machen und die Bürger zum Mitmachen zu bewegen. In einer internen Entscheidung wurde die beste Idee gekürt und nun von den Studenten Marc Akid, Claudia Gödde, Sarah Mölders, Rabea Pergens und Maria Wenning der Öffentlichkeit präsentiert. Uli Cloos, Leiter des Fachbereichs Marketing und Stadtentwicklung, und Eckart Preen, Leiter der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, waren beeindruckt von den Vorschlägen der angehenden Business-Manager. Diese hatten zuerst die Situation analysiert. Sie notierten, dass der Krefelder Ausländeranteil überdurchschnittlich ist und auch das Alter der Seidenstädter über dem Durchschnittswert liegt. Schließlich haben sie festgestellt, dass viele Krefelder gerne "meckern".

Daraus haben die Studenten ihre Aufgabe abgeleitet, dies in "positive Energie" umzuwandeln und so viele wie möglich anzuregen, statt negativ zu sprechen aktiv zu werden und selbst ein Vorbild zu sein. Die Verantwortlichen des Perspektivwechsels werden nun überlegen, inwieweit sie die neuen Ideen der Studierenden in die weitere Kommunikationsstrategie mit einfließen lassen können.

Quelle: RP
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