| 21.13 Uhr

Krefeld
Suche nach Radioaktivität bei DHL

Krefeld. Eine Nachricht aus Frankreich sorgte am Freitag für einen Großeinsatz der Krefelder Feuerwehr. Die schickte ihre Strahlenschutzabteilung ins Postfrachtzentrum der DHL an die Anrather Straße nach Fischeln. Dort wurde eine Halle geräumt, um Messungen vornehmen zu können und Mitarbeiter vor etwaiger Gefahr zu schützen.

Der Auslöser: Bei der Einfahrt eines DHL-Lastwagens in den Eurotunnel nahe Calais hatten Sensoren Alarm gegeben. Ein Paket mit offenbar strahlendem Inhalt wurde im Fahrzeug entdeckt.

"Genaueres über den Inhalt können wir nicht sagen", erklärte ein Sprecher der Feuerwehr am Abend. Der Strichcode der Post verwies auf das Verteilzentrum in Krefeld. Die Feuerwehr schickte sofort ihre Spezialisten los, um zu prüfen, ob weitere strahlende Pakete an der Anrather Straße lagern. 150 Kräfte waren im Einsatz, die Messungen dauerten von 17 bis 21 Uhr, bis feststand: Es gab dort keine Spuren von Radioaktivität.

(sti/vo)
 
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