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Krefeld
Südwall-Spielplatz soll auf den Westwall

Krefeld: Südwall-Spielplatz soll auf den Westwall
Ein trostloses Erscheinungsbild bietet der Südwall-Spielplatz zwischen Breite Straße und Westwall nicht nur an Regentagen. FOTO: Thomas Lammertz
Krefeld. Die SPD hat das Thema als Tagesordnungspunkt für die Sitzung der Bezirksvertretung Mitte am 25. August beantragt.

Für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung (BZV) Mitte am 25. August hat die SPD beantragt, die Verlegung des Spielplatzes Südwall auf den südlichen Abschnitt des Westwalls vor dem Fichte-Gymnasium auf die Tagesordnung zu setzen. Der jetzige Standort sei wegen des hohen Verkehrsaufkommens und daraus resultierender Abgas- und Lärmbelastung ungeeignet. "Auf dem Westwall ist der Autoverkehr deutlich geringer. Außerdem ist er zweimal in der Woche während der Markttage gesperrt", argumentiert Bezirksverordnete Anke Drießen-Seeger.

Verrostete Spielgeräte und dauerhafter Autoverkehr disqualifizieren den Standort Südwall. FOTO: Lammertz, Thomas (lamm)

Dass der Spielplatz dringend einer Sanierung bedarf, sei unter den Fraktionen - nicht zuletzt angesichts der zahlreichen in diesem Bereich lebenden Familien mit Kindern - ebenso unstrittig wie die Verlegung. Auch in der Prioritätenliste der Stadt sei der Spielplatz als dringend sanierungsbedürftig eingestuft.

"Die Sanierung ist in greifbare Nähe gerückt, und auf einmal soll das Geld zwar gerade so dafür reichen, nicht jedoch für die bei allen politischen Gruppierungen stets unumstrittene Verlagerung des Spielplatzes auf den Westwall", heißt es in dem Antrag. Darin verweist Drießen-Seeger auf die bis zu 15 Millionen Euro, die aus dem Investitionsfördertopf des Landes nach Krefeld fließen sollen.

"Wir schlagen vor, zunächst einmal mit der Aufstockung der Mittel für die Sanierung des Spielplatzes zu beginnen, um die ursprüngliche Planung, die die Verlagerung auf den Westwall beinhaltete, verwirklichen zu können", heißt es in dem Antrag weiter. Das bedeutet also, dass der Spielplatz im Rahmen der Sanierung seinen neuen Standort bekommen soll, so Drießen-Seeger.

Die Bezirksverordnete versteht den Antrag als politische Willensbekundung, die in die Tat umgesetzt werden soll, sobald der Krefelder Haushalt genehmigt worden ist. "Das sollte ja nicht mehr allzu lange dauern."

BZV Mitte am Dienstag, 25. August, 17 Uhr, im Rathaus, Raum C 6

(lez)
 
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