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Krefeld
Tour de France: Krefeld ist weiter gut im Rennen

Krefeld. Die Streckenführung der zweiten Etappe der Tour de France 2017 nimmt konkretere Formen an. Gestern gaben die Organisatoren in Düsseldorf, wo am 1. Juli 2017 eines der größten Sportereignisse der Welt beginnt, bekannt, dass Mönchengladbach den Zuschlag für die erste Sprintwertung dieser dreiwöchigen Rundfahrt erhalten hat. Dafür muss die Stadt 100 000 Euro an die Düsseldorfer zahlen. Die endgültige Streckenführung der zweiten Etappe, die am 2. Juli in Düsseldorf startet, wird am 18. Oktober 2016 bekanntgegeben.

Dabei liegt Krefeld als Durchfahrtstation weiter gut im Rennen. Denn von der Landeshauptstadt geht es über die Theodor-Heuss-Brücke Richtung Niederlande, wo sich die Orte Maastricht und Roermond als Etappen-Zielorte beworben haben. Da sich mehrere Kommunen aus dem Kreis Viersen, darunter auch Kempen, als Durchfahrtsorte beworben haben, könnte die Reise der Elite-Radler von der Landeshauptstadt über Krefeld und durch den Kreis Viersen nach Mönchengladbach führen. Der Zuschlag für die Vitusstadt beunruhigte die Verantwortlichen der Krefelder Interessengemeinschaft "IG TdF KR 17", die in der Vorwoche ihre Bewerbung präsentierten, keineswegs. "Wir sind weiter guter Dinge, dass die Tour durch Krefeld fährt. Im Rathaus laufen beim OB die Drähte heiß", sagte gestern Christian Kölker, Sprecher der "IG TdF KR 17". Auch die Signale aus Düsseldorf, wo der ehemalige Profi Sven Teutenberg die Tourvorbereitungen koordiniert, seien weiter positiv. "Ansonsten hätten wir ja nicht mit einem so großen Aufwand die Bewerbung gestartet, um die 50 000 Euro Startgeld zusammen zu bekommen", erklärte Kölker.

(hgs)
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