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Krefeld
Uerdingen: Düsseldorf unterstützt Städtebau-Konzept

Krefeld. Gute Nachricht für Uerdingen: Die Bezirksregierung signalisiert grünes Licht für die städtebauliche Förderung Uerdingens und macht damit den Weg frei für Fördermittel. Dies hat Ratsherr Jürgen Hengst, zugleich Bezirksvorsteher Uerdingens, auf Anfrage unserer Redaktion erläutert. Demnach würde noch in diesem Jahr ein externes Gutachten finanziert werden; erste konkrete Maßnahmen könnten 2017 oder 2018 erfolgen. Damit rückt die Einrichtung eines Quartierzentrums für Uerdingen in greifbare Nähe. Von Jens Voss

Wie Hengst erläuterte, hat Düsseldorf dem zuständigen Ansprechpartner bei der Krefelder Stadtverwaltung, Hans Werner Böttges, mitgeteilt, dass das sogenannte Integrierte Handlungskonzept für Uerdingen, das die Stadt erstellt hat, positiv aufgenommen worden sei. Hengst geht nun davon aus, dass in einem ersten Schritt Fördermittel für ein externes Gutachten in die nächste Vorlage für den Regionalrat gestellt werden. Dieses Gutachten könnte in der zweiten Jahreshälfte vergeben werden. "Erste konkrete Maßnahmen könnten bereits 2017 oder 2018 angegangen werden", sagte Hengst - diese Maßnahmen würden dann mit 80 Prozent Fördermitteln bezuschusst werden. Hengst nannte drei dringliche Vorhaben: Zum einen die Einrichtung eines Quartierzentrums in den Räumen der ehemaligen Bücherei in einem der Herbertzhäuser; zum anderen die Herrichtung des Unteren Werftgeländes zu einer attraktiven Rheinpromenade und zum dritten die Umgestaltung des historischen Marktplatzes. Dabei geht es vor allem darum, auf einem der schönsten Plätze Krefelds mehr Außengastronomie zu ermöglichen, erläuterte Hengst - ob gegebenenfalls über die Reduzierung an Parkfläche, müsse im Detail geklärt werden.

Generell soll das Thema Parken in Uerdingen im Rahmen eines Parkraumkonzepts erörtert werden, erläuterte Hengst weiter. Skeptisch äußerte er sich über die Chance, die von Leerstand geplagte Ober-straße als Einbahnstraße wieder für den Autoverkehr zu öffnen. Dies wird im Integrierten Handlungskonzept als eine Möglichkeit angeführt, die Straße zu beleben. Dort könnten dann nach dem Vorbild der Königstraße in der Krefelder City Parkplätze geschaffen werden. Hengst sagte dazu, die politische Gemengelage sei kompliziert; es zeichne sich zurzeit keine Mehrheit für ein solches Vorhaben ab.

Quelle: RP
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