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Krefeld
Uerdingen: Verwaltung sucht nach Ersatz für Kleingärtner

Krefeld. Jürgen Hengst betont die Dringlichkeit der verbesserten Hafenanbindung an die B 288 und die A 57.

Die zunehmenden Lkw-Verkehre durch die Ansiedlung größerer Logistikunternehmen im Krefelder Hafen machen eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Hafenanbindung im Norden zur B 288 und zur A 57 immer dringlicher. Deshalb hatte die Fraktion der Grünen im Planungsausschuss die Verwaltung gebeten, den jüngsten Sachstand darzustellen.

Ludger Walter kam der Bitte nach: Die Verwaltung habe den Kleingärtnern der Anlage an der Mündelheimer Straße die drei bekannten Varianten vorgelegt. Deren Vorschlag, die Anlage durch eine engere Kurve zu schonen, sei jedoch nicht umsetzbar, weil dem die Pläne der Landesstraßenbehörde für den Ausbau der Bundesstraße und perspektivisch für den Neubau der Rheinbrücke im Wege stünden. "Nach einem Gespräch mit dem Stadtverband der Kleingärtner bereiten wir jetzt die für 2017 angestrebte Offenlage des Bebauungsplans 777 vor", teilte Walter mit. Das Grünflächenamt prüfe zurzeit, wo den Kleingärtnern Ersatz für ihre wegfallenden Parzellen angeboten werden könnte. Es sein allerdings nicht möglich, 30 Kleingärtner en bloc zu verlegen.

Die verbesserte Nordanbindung durch den bereits mehrfach vorgestellten B-Plan 777 ist nach Ansicht von Jürgen Hengst (SPD, Bezirksvorsteher in Uerdingen, für den Hafen unerlässlich. Auch für die Anlieger der Mündelheimer Straße bedeute die Verlagerung der Straße hinsichtlich der Lärmbelastung eine enorme Erleichterung. "Ein Teil der Kleingärtner hat die Notwendigkeit auch eingesehen", sagte Hengst. "Wir als SPD drängen auf die schnelle Umsetzung des Bebauungsplans und setzen uns für die bestmögliche Lösung für die Kleingärtner ein."

(lez)
 
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